Berichte & Resultate Vereine // Kategorie

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23 Jan

Männerriege STV

Auf (Um)wegen zu den Treberwürsten

In der beginnenden Morgendämmerung des 12. Januar brachen 16 Mitglieder der Seniorengruppe der Männerriege Roggwil plus drei Zugewandte aus der MR Melchnau auf, um dem traditionellen Treberwurstschmaus im schmucken Weindorf Twann zu huldigen. Bis das aber so weit war musste sich die muntere Schar um Stunden gedulden – und jede dieser Stunden war ausgefüllt mit neuen Eindrücken. Denn, dass ein erfahrener altbewährter Tourenorganisator und Leiter am Werk war, zeigte sich von der ersten Minute an: Fritz Scheurer überliess bei seiner 17. Organisation einmal mehr nichts dem Zufall. Geschickt wusste er Fahrplan- und SBB-technisch jedes Detail auszunützen, so dass niemand um seinen Platz im Zug bangen musste. Abfahrt Roggwil Dorf, Abfahrt Langenthal Richtung Bern war zwar noch jedem mehr oder weniger geläufig, aber «Kante fünf» als nächster Treffpunkt im Bahnhof Bern. He, Kante fünf?! Das war dann doch für jeden im wahrsten Sinne des Wortes «Bahnhof». Doch keiner ging verloren. Gemeinsames Kaffeetrinken liess ausgiebig Zeit zum Ratespiel und Fritz führte uns zum Lift Richtung besagter «Kante fünf», wo eines der feudalen gelben Postautos auf uns wartete. Eine neue Reisevariante kam ins Spiel! Es ging mit dem Postauto weiter durch den Bremgartenwald, über die Halenbrücke und weiter durch die Ortschaften Herrenschwanden, Meikirch, Frienisberg, Baggwil nach Seedorf. Hier im schmucken Restaurant Schützen dann der allseits erwartete Kaffee-Gipfeli-Halt. Dem «Metzgete»-Plakat, der vorzüglichen Bewirtung und der ausnehmend zuvorkommenden Wirtin zum Trotz mussten wir weiter Richtung Aarberg. Umsteigen und weiter über Bellmund und Nidau dem Zwischenhalt Biel entgegen.

Dem Ziel nahe

Bereits waren wir vier Stunden unterwegs, und wir waren noch nicht am angestrebten Ziel. Es war der Regionalzug, der uns rasch nach Ligerz führte. Ab hier war der angestrebte Fussmarsch programmiert – aber die magische Anziehungskraft eines uns bekannten Weinkellers erforderte einen kurzen Höflichkeitsbesuch. Es war schliesslich ein reiner Akt des Anstands, dass wir der offerierten Weindegustation nicht widerstehen durften. Aber der Marsch musste kommen.  Schliesslich findet sich die ganze Truppe pünktlich bei festlich gedecktem Tisch in Stephan Ruffs «Schlössli» in Twann ein. Wohlgerüche der gebrannten Trauben, kleine sympathische Gläschen, schlanke Flaschen mit Hausgebranntem, die brutzelnden Treberwürste, der «Härdöpfusalat» in überdimensionierten Schalen und natürlich Monika: Wohl kaum hotelfachgeprüft, aber sie kennt unsere Bedürfnisse und sorgt seit Jahren mit viel Verständnis für unser leibliches Wohl! Alles in allem: Es war ein herrlicher Tag! Aber auch dieser nahm leider ein Ende. Auf kürzestem Weg resp. Bahngleis ging es über Solothurn, Niederbipp heimzu. Danke Fritz, ohne die von dir stets detaillierten Vorarbeiten kämen wir nicht zu einem so uneingeschränkten Genuss. Mir fröje üs jetz scho ufs nächschte Johr!

10 Okt

Zum Grand Canyon der Schweiz

Unsere jährliche Vereinsreise startete mit der Autofahrt nach Noiraigue. In diesem doch etwas verschlafenen Örtchen befand sich der Ausgangspunkt für unsere Rundwanderung.

Unser Ziel – der Creux du Van – die natürliche Felsarena zwischen den Kantonen Neuenburg und Waadt. Das hufeisenförmige Felsband ist bis zu 150 m hoch und hat einen Durchmesser von rund einem Kilometer.

Wir wählten den etwas steileren Aufstieg über die sentier des 14 contours (14 Kehren). Oben auf der Krete angekommen, durfte natürlich ein «Gipfelschnäpschen» nicht fehlen. Weiter ging es entlang der Krete, an der zwischen den Bäumen bereits spektakuläre Blicke auf die Felswand zu erblicken waren, bis zur Gaststätte Le Soliat. Dort wurden bei der Bestellung eines «Hüttenkaffi» unsere Französischkenntnisse getestet. Wahrlich nicht ganz so facile, versteht die Angestellte überhaupt französisch? Nach diesem vergnüglichen Stopp ging es zurück an die Krete. Auf der Suche nach dem geeigneten Rastplatz für das Mittagessen, mussten wir von Zeit zu Zeit stehenbleiben und einen Blick in den gigantischen Canyon werfen.

Wow, ein wirklich atemberaubendes Panorama!

Während dem die Snacks aus dem Rucksack vertilgt wurden, hielten wir auch Ausschau nach Gämsen, Steinböcken und weiteren Wildtieren. Leider wurde uns dieser Anblick vergönnt, vielleicht auch, weil eine doch beachtliche Menschenmenge vor Ort war.

Weiter ging es mit unserem Fussmarsch zum nächsten Höhepunkt in Richtung Ferme Robert. Unsere Reiseleiterin Alex wusste, dass in diesem Berggasthof eine Delikatesse angeboten wird. Dieses Erlebnis liessen wir uns nicht nehmen und prompt wurden die Escargots (Schnecken) bestellt und degustiert.

Im Schlussspurt unserer rund vierstündigen Wanderung legten wir nur noch einen kurzen Halt an der Fontaine Froide (Brunnen) ein. Das Wasser, deren Quelle aus dem Kessel des Creux du Van entspringt, soll das ganze Jahr hindurch immer 4 Grad Celsius kalt sein. Somit eine herrliche Erfrischung. Um die Feierabendzeit traten wir die Heimreise in den Oberaargau an. Herzlichen Dank an die Organisatorin für diesen sportlichen und abwechslungsreichen Ausflug.

 

24 Sep

Schweizermeister und Erfolgreiche Titelverteidigung

Nach der sehr erfolgreichen Saison bei den Aktiven (1. Platz am Elgg-Cup, Turnfestsieger am VTF in Langnau und 4. Platz am Rothrister-Cup) findet am Samstag, 22.09. der Höhepunkt statt – Die Schweizermeisterschaften im Gymnastik Einzel und zu Zweit.

Bei Sonnenschein, mit Vorfreude und leichter Nervosität reisen der Coach und ich ins basellandschaftliche Liestal. Nach der herzlichen Begrüssung melden Simon Hasler (TV Gelterkinden) und ich uns für den Wettkampf Block E und F an. Die Zeit bis unserem Wettkampfeinsatz verbringen wir mit Zuschauen den tollen und hochstehenden Vorführungen.

Wettkampf: Block E – Gymnastik ohne Handgerät

Um 13:15 Uhr können wir auf dem blauen Teppich (12x12m) kurz einturnen. Die anschliessende Präsentation haben wir schlichtweg vergessen. Wer ist hier nervöser, der Coach oder wir, mh?!

Der Start ist um 13:30 Uhr. Da wir erst als 34. und Letzte am Start sind, haben wir für die Vorbereitung reichlich Zeit. Wettkampf Zeit: 15:09 Uhr – Können wir unser Programm genauso turnen, wie wir es x-mal in der Turnhalle trainiert haben? Können wir die Tipps von Kusi umsetzten? Mit Unterstützung vom Publikum zeigen wir unsere Gymnastik ohne Handgerät mit voller Hingabe und Freude. Mit einem super Gefühl verlassen wir den Teppich. Und, haben wir die WertungsrichterInnen überzeugt? Ja, mit einer hohen Note von 9.74 werden wir belohnt!

Wettkampf: Block F – Gymnastik mit unkonventionellem Handgerät

Im Frühling haben wir uns spontan entschieden, ein zweites Programm einzustudieren. Es musste aber mit einem Handgerät sein. Die klassischen HG’s (Ball, Reif, Keulen und Band) sind sehr schwierig. Somit haben wir uns für ein unkonventionlles Handgerät (eine 1.50 m grosse Stoffpuppe) entschieden.

Um 15:15 Uhr können wir mit unseren Puppen auf dem blauen Teppich (12x12m) kurz einturnen. Die anschliessende Präsentation verpassen wir diesmal nicht.

Start ist um 15:30. Wir sind als 22. an der Reihe. Es bleibt zum Glück noch Zeit, uns mit den Puppen vorzubereiten. Wettkampf Zeit: 16:33 Uhr – Unser Motto: Geniesssen und die ZuschauerInnen unterhalten. Können wir auch das Wertungsgericht überzeugen? Das Publikum dankt es uns mit ein paar Lacher während der Vorführung, mit anschliessenden Applaus und die WertungsrichterInnen mit der fantastischen Note 9.50!

Nach der Vorrunde sind wir 1. Ohne HG und 2. Mit HG von 10 teilnehmenden Paaren. Die Noten liegen alle nahe beisammen. Aber Achtung, im Final beginnt alles wieder bei 0…

Wettkampf: Final 18:30 Uhr

Um 18:15 Uhr können wir rasch einturnen. Anschliessend ist der Einmarsch aller FinalteilnehmerInnen, welche namentlich dem Publikum sowie den Wertungsrichtern vorgestellt werden.

Mit den Puppen sind wir als 4. und ohne Handgerät als 16. an der Reihe. Unsere beiden letzten Auftritte in diesem Jahr geniessen wir in vollen Zügen. Gespannt warten wir auf die Siegerehrung um 20:00 Uhr

Zu unserer grossen Überraschung gewinnen wir mit den Puppen die Bronce-Medaille (9.50). Silber geht an DTV Muhen mit HG (9.54). Die goldene Medaille (9.71) dürfen wir mit grossen Stolz entgegennehmen. Den Schweizermeistertitel im Gymnastik zu Zweit 35+ haben wir somit erfolgreich verteidigt.

Die frisch gekürten SchweizermeisterInnen werden mit der Auszeichnung geehrt und die Nationalhymne bildet den Abschluss der Schweizermeisterschaften 2018.

Wir sind überwältigt, unendlich Stolz und mega Happy!

DANKE:

  • Coach Kusi: für den letzten Schliff und für die Begleitung
  • Fähnrich Philipp: für deinen spontanen Einsatz
  • Meinen Eltern, Pascal, Philipp und Cécile für die Unterstützung vor Ort
  • Allen Daumen- und Zehendrücker und für die vielen Glückwünsche

Für die Gymnastik

Sandra Hochstrasser

Rangliste SM Gymnastik

24 Sep

Das Korbballteam qualifizierte sich nach dem 2. Rang an der Sommermeisterschaft für die Aufstiegsspiele zur NLB in Niederbipp. Dabei ergab sich die erstmalige Gelegenheit für einen Aufstieg in die zweithöchste Liga. Das erste Gruppenspiel endete gegen Meltingen (SO) unentschieden. Dies konnte als Erfolg gesehen werden, da Meltingen später als Sieger dieser Aufstiegsspiele hervorkam. Auch das zweite Spiel gegen Neukirch-Roggwil (TG) konnte nicht gewonnen werden und endete unentschieden. Als dann die nächsten zwei Spiele gegen Nunningen (SO) und Willisau jeweils mit einem Remis endeten, war die Hoffnung für die Qualifikation zur Finalrunde fast auf das Minimum gesunken. Doch da sich die anderen Mannschaften gegenseitig Punkte abnahmen, hatte man die Chance trotz 4 Unentschieden gegen Herblingen (SH) mit einem Sieg die Finalrunde zu erreichen. Dieses Spiel wurde dann nach einem frühen Rückstand gewonnen und man erreichte die Finalrunde der besten vier Mannschaften. Das erste Spiel in der Finalrunde wurde gegen das spielstarke Team aus Erschwil (SO) verloren. Danach ging es gegen Bipp noch um den dritten Platz an den Aufstiegsspielen. Dieser wurde dann auch mit einem Sieg erreicht. Da aber nur die besten zwei Mannschaften aufsteigen, war klar, dass es für den Aufstieg nicht gereicht hat. Bei der Siegerehrung wurde allerdings mitgeteilt, dass auch die Mannschaft auf dem 3. Platz aufsteigt, da sich eine Mannschaft aus der oberen Liga zurückgezogen hatte. Die Freude über diesen überraschenden Aufstieg war natürlich gross. Damit spielt Roggwil nächsten Sommer in der zweithöchsten Liga der Schweiz.

Rangliste Aufstiegsspiele

13 Sep

MUKI – Mutter-Kind-Turnen

Ab Montag, 15. Oktober 2018 turnen die kleinen Kinder  zusammen mit ihren Müttern à JUHIII 😊!

Wer                    Für Kinder, vor dem Kindergarten bis und mit Geburtsdatum 31. März 2016

Wann                 Ab Montag, 15. Oktober 2018 bis 01. April 2019 (exkl. Schulferien)

Zeit                     16.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Wo                      Turnhalle Hofstätten

Leiterinnen       Irene Frei & Sonja Krähenbühl

Kontakt             irene.frei@besonet.ch

                           062 929 79 19

Bist Du interessiert? Dann melde Dich telefonisch oder per Mail bei Irene Frei.

Wir freuen uns auf EUCH

 

KITU – Kinderturnen

Ab Montag, 15. Oktober 2018 turnen im Kinderturnen alle Kindergartenkinder miteinander à JUHIII 😊!

Wer              Kinder welche den kleinen oder den grossen Kindergarten besuchen

Wann          Ab Montag, 15. Oktober 2018 bis 01. April 2019 (exkl. Schulferien)

Zeit             16.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Wo              Turnhalle Hofstätten

Leiterin       Karin Lüdi

                    kaluedi@besonet.ch

                    079 258 04 07

Bist Du interessiert? Dann melde Dich telefonisch oder per Mail bei Karin Lüdi.

Wir freuen uns auf DICH

12 Sep

Bei idealen Bedingungen trafen sich 21 warm gekleidete Turnerinnen bei der Kirche in Roggwil. Pünktlich um 06.45h starteten wir unsere Reise mit dem Gerber Car Richtung Jura. In Twann spendierte uns der Verein Kaffee und Gipfeli. Herzlichen Dank.
Danach ging die Fahrt weiter an den Rebbergen vorbei und durch unbekannte Juralandschaften nach Le Locle. Auf den Jurahöhen erwartete uns der Nebel, der uns in eine mystische Stimmung versetzte und uns erinnerte, dass der Herbst nicht mehr weit entfernt ist. Unser Chauffeur, Ueli Held wusste viele interessante Dinge über diese wunderschöne Gegend zu erzählen.
In Le Locle erwartete uns eine spannende Führung der Unterirdischen Mühlen von Col des Roches. Wir stiegen die vielen schmalen Treppen hinunter zu den verschiedenen Mühlen. In der Höhle ist es konstant 7 Grad und wir können es uns kaum vorstellen zu welchen Bedinungen diese Leute im 17. Jahrhundert dort unten arbeiten mussten. Es war feucht und dunkel. Die Führerin erzählte mit voller Leidenschaft wie die Mühlen früher betrieben wurden. Aus Roggen und Gerste wurde Mehl gemahlen und aus Haselnüssen wurde mit den Mühlsteinen Öl erzeugt. Sogar eine Sägerei gab es in der unterirdischen Höhle. Ganze Baumstämme wurden dort verarbeitet. In der heutigen Zeit kaum vorstellbar. Wir konnten uns fast ein wenig in die Zeit von früher hinein versetzen.
Mit vielen neuen Eindrücken ging die Reise weiter nach Les Brenets. Im Restaurant Les Rives du Doubs erwartete man uns bereits zum Mittagessen. Für einige Turnerinnen war es nicht so einfach ein Getränk auf Französisch zu bestellen. Statt Cola Zero gab es einen Himbeersirup.
Nach dem Mittagessen nahmen die einen das Schiff, die anderen gingen zu Fuss am Doubs entlang bis zum Wasserfall. Da wir einen sehr trockenen Sommer hatten, war das Bachbett ausgetrocknet und somit gab es auch keinen Wasserfall mit Millionen kleinen Tröpfchen zu bewundern. So etwas muss man auch mal gesehen haben, einen Wasserfall ohne Wasser. Die Landschaft war aber trotzdem oder gerade auch deshalb sehr eindrücklich.
Mit dem Schiff fuhren wir gemeinsam zurück nach Les Brenets. Dort gab es noch einen „Beizlihalt“ und danach chauffierte uns Ueli Held sicher nach Roggwil zurück.
Danke an alle die mitgekommen sind.
Katja Zingg

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