Männerriege // Tag

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29 Mrz

 

Hauptversammlung der Männerriege

Am 21. Februar 2020 konnte Franco Allegrezza, Präsident der Männerriege Roggwil, 51 Anwesende (24 Aktive, 23 Senioren und 4 Gäste) zur Hauptversammlung im Restaurant Rössli begrüssen.
Gleich sechs neue Turner durften wir in diesem Jahr in unserer Riege willkommen heissen. So viele Neuzugänge sind selten und eine besondere Erwähnung wert. Der neue, aktuelle Bestand der Männerriege kann mit 32 Aktiven, 30 Senioren und 18 Passivmitgliedern vermeldet werden.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2019 erinnerte Franco Allegrezza an ein reichhaltiges Tätigkeitsprogramm und hob drei Anlässe im Speziellen hervor und liess diese nochmals Revue passieren.
Die erfolgreiche Teilnahme am Eidg. Turnfest in Aarau, die Vereinsreise im September in das schöne Wallis und den Reigen an der letztjährigen Turnervorstellung im November.

Der Oberturner Jost Ruedi bezeichnete in seinem Jahresbericht das Teamwork als Schlüssel für das erfolgreiche Jahr, welches seinerseits viele Herausforderungen beinhaltete.
Als Motto des Vorwortes wählte er «Mut» und lobte als Nächstes die konstruktive Zusammenarbeit mit den Senioren sowie dem Frauenturnverein FTV.
Erfreut zeigte er sich auch über die sehr gut besuchten Turnstunden.
Bei seinem Rückblick auf das Eidgenössische Turnfest in Aarau, hob er die Leistungen der Einzelturner Stephan Huber und Ernst Meyer, den Fit und Fun-Wettkampf mit den dort erzielten 26,19 Punkten und nicht zu vergessen die Leistung im Team Aerobic hervor. Auch erwähnte er die Turnervorstellung von Mitte November mit 13 teilnehmenden Turnern.
Mit einem Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen dieses Jahres schloss Ruedi seinen Bericht.

In diesem Jahr sind unter anderem die Teilnahmen an den Frühlingsmeisterschaften im Vereinsturnen in Roggwil vom 24. Mai 2020 und das Mittelländische Turnfest in Kirchlindach vom 19. bis 21. Juni 2020 als Höhepunkte geplant.
Ob diese denn auch stattfinden können, wird sich aus aktuellen Gründen noch weisen.

Zum 100-jährigen Jubiläum der Männerriege im Jahr 2021 erläuterte Franco Allegrezza die Grundgedanken über die geplanten Aktivitäten.
So sollen die Delegiertenversammlung des Turnverband Bern Oberaargau-Emmental (TBOE) und die Turnervorstellung des STV Roggwil in die Feierlichkeiten integriert und im Spätsommer 2021 ein Plauschanlass in Form eines Generationenwettkampfes mit Alt und Jung durchgeführt werden.
Weitere Informationen werden folgen.

Finanziell steht die Männerriege auch weiterhin auf einem soliden, sicheren Fundament, wenn auch das Vereinsvermögen stetig ein wenig abnimmt.
Die Versammlung genehmigte die von Kassier René Ammann präsentierte Jahresrechnung 2019 und das Budget 2020 einstimmig und verdankte seine Arbeit.

Bei den Wahlen musste die Demission von Ernst Meyer als langjähriges Mitglied im Vorstand und als Riegenleiter zur Kenntnis genommen werden.
An seiner Stelle wurde Stefan Huber, ohne Einsitz im Vorstand, als Verantwortlicher Volleyball von der Versammlung mit Applaus gewählt.
Alle anderen Vorstandsmitglieder, Riegen- und Ressortleiter wurden in Ihren Ämtern bestätigt und ebenfalls mit Applaus wiedergewählt.

Stefan Huber war es auch, der den neuen, von Marcel Venetz gestifteten Pokal für die gewonnene Riegenmeisterschaft entgegennehmen konnte.
Als Zweit- und Drittplatzierte wurden Ruedi Jost und Marcel Venetz geehrt.

Nach weiteren Ehrungen verdankte Franco Allegrezza zum Abschluss der Ver-sammlung Ernst Meyers Engagement im Vorstand, als Volleyball Verantwortlicher und als Reiseleiter.
Im Weiteren dankte er Jürg Ellenberger für die Organisation der Unterkunft am Turnfest in Aarau, Urs Huber für die Organisation des Skitags 2019 und Ernst Glur für seine immer vortrefflichen Berichte und Texte.

Mit dem Turnerlied wurde die 98. Hauptversammlung der Männerriege um 22.00 Uhr beendet.

 

Der Vorstand/rs

22 Jun

Männerriege Roggwil

Auffahrtswanderung

Die diesjährige Auffahrtswanderung wurde erstmals von Armin Kurt und Marcel Stöcklin organisiert. Wie in den letzten Jahren üblich, wurde die Wanderung durch ein Mittagessen gekrönt.

Um 9:15 startete eine fröhliche Schar von 25 Männerriegeler mit Partnerinnen beim Bahnhof Roggwil Dorf. Bei schönstem Frühlingswetter konnte die Gruppe den Weg unter die Füsse nehmen.

Der Marsch führte via Schmitten vorbei an der Eisbahn zur Langeten. Auf dem schönen Wanderweg entlang des Baches erreichten die Wanderer den Chaltbrunnenstäg, der Ort wo sich Langeten und Brunnbach kreuzen. Nach einer nochmaligen Überquerung der Langeten ging es weiter zur Schiessanlage Weiher.

Da warteten weitere Kammeraden und Partnerinnen mit «Michel – 100% Natural», gesponsert von Ernst Ammann und Snacks von Vreni und Jörg Röthlisberger auf die Wanderer. Frisch gestärkt, konnte die Gruppe den Weg Richtung Mittagessen wieder unter die Füsse nehmen. Auf der „Alte St. Urbanstrasse“ ging es weiter bis zur Rotbrüstelistrasse. Obwohl das angepeilte Ziel, der Gasthof Rössli, in Griffweite war, wurde zur Appetitanregung noch eine Zusatzschleife, über die Moosstrasse ins Moos und hinunter Richtung Haltestelle Ziegelei eingeschaltet. Von da war es nur noch ein Katzensprung hin zum Mittagessen im Rössli. Dort warteten weitere Teilnehmer(innen) auf die Wandergruppe und auf das Mittagessen. Der Riegenleiter Jürg Lech überbrachte den 33 Anwesenden die Grüsse des Präsidenten und dankte den Wanderleitern für die Organisation des Anlasses. An zwei langen Tischen wurde rege diskutiert und in Erinnerungen geschwelgt. Gemütlich zusammensitzend, genossen alle: Bouillon mit Brotcroutons, Saisonsalat, Schweinsrahmschnitzel «Florida» mit Gemüsegarnitur und Nüdeli. Zum Dessert wurde Eistorte Nougats mit Rahm serviert.

Im Verlauf des Nachmittags löste sich die wohlgelaunte Gruppe auf.

Es war ein gemütlicher Tag in angenehmer Gesellschaft und in vertrauter Umgebung.

 

Ein Blick zurück!

 Die erste Auffahrtswanderung, mit Ehefrau oder Freundin, fand am 28. Mai 1992 statt.

Der Vorstand unter lud ein:

Anmeldung an Ernst Ammann

  1. «Z’mörgele» im Bürgisweierbad Madiswil.
  2. «Z’mörgele» im Grossweier Schwarzhäusern.
  3. «Z’mörgele» im Löwen Glashütten.
  4. «Z’mörgele» in der Schwendi Graben.
  5. «Z’mörgele» im Waldhaus Hochwacht Reisiswil.
  6. «Z’mörgele» in der Fennern Britnau.
  7. «Wanderung mit Morgenessen» im Löwen Melchnau.

Anmeldung an Walter Herzig

  1. «Wanderung mit Morgenessen» im Löwen Thunstetten.
  2. «Wanderung mit Morgenessen» im Buesu Pintli.
  3. «Wanderung mit Morgenessen» zum alten Bad Fulenbach.
  4. «Wanderung mit Morgenessen» im Ochsen Roggliswil.
  5. «Wanderung mit Morgenessen» im Rössli Rikon.
  6. «Wanderung mit Morgenessen» im Forst Thunstetten.
  7. «Auffahrts-Brunch» in der Traube Wynau.
  8. «Turnfahrt» im Bowlingcenter Langenthal.

Anmeldung an Andreas Glur

  1. «Wanderung mit Morgenessen» im Löwen Obermurgenthal.

Anmeldung an Hansruedi Ellenberger

  1. «Wanderung mit Morgenessen» im Löwen Obermurgenthal.

Anmeldung an Remo Geiser

  1. «Wanderung mit Morgenessen» im Hirschen-Bad Langenthal.
  2. «Auffahrtswanderung» zum Löwen St. Urban.
  3. «Auffahrtswanderung» zum Rössli Oberwynau.
  4. Turnfahrt in Roggwil
  5. «Auffahrtswanderung mit Mittagessen» Zum wilden Mann Aarwangen.
  6. «Auffahrtswanderung mit Mittagessen» im Löwen Glashütten.
  7. «Auffahrtswanderung mit Mittagessen» im Neuhüsli Langenthal.
  8. «Auffahrtswanderung mit Mittagessen» im Löwen Obermurgenthal.
  9. «Auffahrtswanderung mit Mittagessen» im Löwen St Urban.

Anmeldung an Marcel Stöcklin

  1. «Auffahrtswanderung mit Mittagessen» im Rössli Roggwil
27 Mrz

Männerriege Roggwil

97. Hauptversammlung

Am 22. Februar 2019 konnte Franco Allegrezza, Präsident der Männerriege Roggwil, 21 Aktive, 20 Senioren und 4 Gäste zur Hauptversammlung im Restaurant Rössli begrüssen. Nach diversen Mutationen turnen im Verein gegenwärtig 26 Aktive und 31 Senioren.

Zwei Themen sind zur Zeit aktuell. Zu beiden gab es an der HV Neuigkeiten zu hören. Das eine sind die Aktivitäten zum 100-Jahr-Jubiläum der Männerriege Roggwil im Jahr 2021. Dazu konnte der Präsident vermelden, dass die MR Roggwil im Jubiläumsjahr die Delegiertenversammlung des TBOE durchführen wird. Das andere beschäftigt die ganze Roggwiler Turnfamilie: es geht um die Fusion von STV, MR, DTV und FTV. Markus Hochstrasser, der Projektleiter der Fusion, teilte der Versammlung mit, dass im laufenden Jahr Orientierungs- und Workshop-Anlässe zum Einbezug der Vereinsmitglieder in diesen Prozess stattfinden.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2018 erinnerte Franco Allegrezza an die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Turnjahres. «Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst Du das Unmögliche.» Unter diesem, Franz von Assisi zugeschriebenen Leitspruch hielt Oberturner Ruedi Jost seinen ersten Rückblick. Einer von mehreren erfreulichen Befunden, den er der Versammlung präsentierte, war der gesteigerte Turnstundenbesuch im vergangenen Jahr.

Das Turnjahr 2019 wird verschiedene Höhepunkte umfassen. Der erste ist die Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Aarau im Juni. Die Männerriege wird Einzelturner im Einsatz haben, den Fit+Fun-Wettkampf bestreiten und Turner für das geschlechtergemischte Aerobic-Team stellen. Im September wird die Männerriege-Vereinsreise ins Wallis führen. Meilenstein und traditioneller Anlass zugleich ist die Teilnahme an der Turnervorstellung im November.

Ausgabenüberschüsse haben in den letzten Jahren zu einer Abnahme des Vereinsvermögens geführt. Dies hat den Vorstand bewogen, eine Erhöhung der Jahresbeiträge für die Aktiven und die Senioren um CHF 10.— zu beantragen. Die letzte Erhöhung erfolgte 1998. Die Versammlung hat diesen Antrag einstimmig angenommen.

Bei den Wahlen wurde der scheidende Vizepräsident Marcel Stöcklin durch Roger Schmid ersetzt. Der übrige Vorstand hat keine Änderungen erfahren. 

Die Riegenmeisterschaft des letzten Jahres umfasste sechs Wettkampfteile. Als Sieger geehrt wurde Marcel Venetz, auf dem zweiten Rang lag Ruedi Hofer, Dritter wurde Jörg Haenni. Nach weiteren Ehrungen und Grüssen wurde die Versammlung mit dem Turnerlied beendet.

Arnold Gurtner

28 Aug

Fischessen 2018

ForelleForelle

Am Freitag den 17. August trafen sich die Männerriegeler zu ihrem ersten Anlass nach den Sommerferien.
Der Präsident konnte 34 Turner der Aktiven- und Senioren- Riege in der Waldhütte der Fischzucht Friederich begrüssen.
Der Regen hörte kurz vor beginn des Anlasses auf. Wegen der Trockenheit konnten die Forellen nicht auf einem offenen Feure gebraten werden.
Die gute Stimmung wurde dadurch nicht getrübt.
Adrian und Bruno bereiteten die Forellen auf den Gasbrennern hervorragend zu . Ihnen gilt ein herzliches Dankeschön.
Das traditionelle Dessert bestand wiederum aus Cremeschnitten.

08 Jul

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 fand das Verbandsturnfest Bern Oberaargau-Emmental in Langnau bei prachtvollem Wetter statt. Die 16 Turner der Männerriege STV und die 11 Turnerinnen vom Frauenturnverein bestritten ihre Einzel- und Vereinswettkämpfe auf hervorragenden Wettkampfanlagen.

Einzelwettkämpfe

Bereits am Freitag, 29. Juni wurden die Einzelwettkämpfe in der Disziplin Turnwettkampf ausgetragen. In der Kategorie ü45 erreichte Stephan Huber den 9. Rang mit 25.84 Punkten und gewann eine Auszeichnung. Weiter klassierten sich Marcel Venetz im 14. Rang mit 24.92 Punkten, Jörg Haenni im 20. Rang mit 24.08 Punkten und Hans-Ueli Schär im 23. Rang mit 23.60 Punkten. In der Kategorie ü55 gewann Ernst Meyer im 6. Rang und 24.79 Punkten eine Auszeichnung. Ruedi Jost belegte mit 20.60 Punkten den 13. Rang.

Am Samstag, 1. Juni reisten die Turnerinnen und Turner für den 3-teiligen Vereinswettkampf Frauen/Männer Fit & Fun und den 1-teiligen Vereinswettkampf Frauen/Männer im Team Aerobic an.

Vereinswettkampf Fit & Fun

Nach einem lockeren und dennoch die Muskeln wärmenden Einturnen begannen die 26 Fit & Fun Turnerinnen und Turner ihren Wettkampf mit der «Angst-Uebung» Fuss- und Korbball und dem Ballkreuz. Mit der Wettkampfteil-Note von 9.29 begann der Vereinswettkampf sehr gut. Der zweite Wettkampfteil mit Unihockey und Achterball ergab 8.28 Punkte und der dritte Wettkampfteil mit den Uebungen Moosgummi und Intercross sowie den Leichtathletik-Disziplinen 800m Lauf und Kugelstossen die Note 8.29. Das ergab eine Gesamtpunktzahl von 25.86 und stellt eines der besten Ergebnisse der letzten Jahre dar. Wir bedanken uns herzlich bei den Leitern Marcel Venetz und Jörg Haenni für die organisierten und intensiven Vorbereitungstrainings.

Vereinswettkampf Team Aerobic

Die Team-Aerobic-Gruppe durfte schliesslich zum Abschluss des Wettkampftages am späten Nachmittag ihre Vorführung zeigen. Die insgesamt 12 Turnerinnen und Turner vom Frauenturnverein, Damenturnverein, Männerriege und Turnverein STV wurden von vielen Roggwiler Zuschauern unterstützt und motiviert. Die Freude an der Bewegung mit Musik steht im Vordergrund und doch sind wir stolz über die erreichte Note von 8.00, ist doch die jüngste Turnerin 45 Jahre und der älteste Turner 61 Jahre alt. Wir danken den Leiterinnen Daniela Allegrezza und Annette Mattli für die intensiven Trainings und für die Geduld und Motivation diese Herausforderung zu meistern.

Ohne Wertungsrichter keine Wettkampfteilnahme, deshalb geht unser spezieller Dank an die Wertungsrichter Ueli Haenni, Urs Huber und Käthi Huber sowie den Disziplinenhelfern Jürg Lerch und Heinz Lüdi. Für die Organisation der Turnfest-Teilnahme danken wir dem Oberturner Ruedi Jost und der FTV-Koordinatorin Karin Haenni.

Schliesslich ging das Turnfest vom ersten Teil Turnen in den zweiten Teil Festen über. Das gemütliche Zusammensein darf nicht fehlen und sorgte für viel Spass und mehr oder weniger kurze Nächte.

Für die Turnenden: Daniela Grunder

 

11 Mai

eg. Auch alte Knochen, wird sich Remo Geiser gesagt haben, brauchen vor grösserem Vergnügen (sprich: Mittagessen) ein «Übungstürli». Deshalb riet er die Mitglieder der Männerriege am Auffahrtstag zur traditionellen Wanderung auf. Und sie alle kamen mit Gattin oder Partnerin, obwohl schönes Frühlingswetter der Wandergruppe arg grollte. Denn Wanderwetter sieht anders aus. Es regnete in Strömen, als sich die Wandergruppe wenige Minuten nach neun Uhr beim Bahnhöfli asm besammelte. Die steten Regenschauer sollten der guten Stimmung aber keinen Abbruch tun. Frohgemut und ein jedes unter dem Dach seines Regenschirms oder weniger gut geschützt, ging der Marsch zum Bergweiher und weiter dem Buchwaldweg entlang zum Jumpferenplatz.

Ein kurzer Zwischenhalt lud ein zur ersten gegenseitigen Vorstellungsrunde. Doch bald ging es weiter Richtung Stötzlibrünneli. und kurz danach überquerte die stolze Wandergruppe geschlossen die St. Urbanstrasse. Ganz sachte bemühte sich Petrus nun seine Schleusen doch zu schliessen. Lediglich «Restnässe» ab den Tannenwipfeln beglückte uns nach wie vor mit dem unliebsamen Nass. Pfarrer Kneipp, der seine Anhänger sogar barfuss durchs taufrische Gras scheucht, hätte bestimmt seine helle Freude an uns gehabt.

Doch unbeirrt ob dem widrigen Wetter und Kneipps Weissagungen, zogen wir auf der Brandplatzstrasse Richtung «Hoher Marchstein» und «Hafnersloch» dem ersehnten Zwischenziel, der Ziegelei zu. Hier gaben «Michel – 100% Natural» und Snacks den bis anhin verbrauchten Kalorien wieder den nötigen Schub. Allerdings war das angepeilte Ziel, das Klostergasthaus St. Urban schon in „Griffweite».

Hier warteten weitere Teilnehmer(innen) auf unser Erscheinen und auf das Mittagessen, so dass Remo als sichtlich stolzer Wanderleiter in seinen Begrüssungsworten 37 Personen als neuen Teilnehmerrekord verkünden konnte. Gemütlich zusammensitzend und von sanften Wesen freundlich bedient, genossen alle Suppe, Picatta, Spargelrisotto, Gemüse und ein herrliches Dessert. Zusammen mit der nötigen Tranksame nach freier Wahl, waren rasch all die vorangegangenen «regennassen Strapazen» anstandslos vergessen.

Lieber Remo, wir danken dir. Es ist dein Wunsch, als Wanderleiter nun ins zweite Glied zurück zu treten. Du hast uns zehn Jahre an wunderschönen Auffahrts-Wanderungen teilnehmen lassen. Es war nicht nur des Müllers Lust, wir alle haben es genossen und die kleinen Kunsthandwerke als Tischkärtli aus deiner Werkstatt werden uns noch lange an diese schöne Zeit zurückerinnern.

 

 

 

 

 

 

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23 Jan

Reise zum Twanner «Schlössli»

Der Mensch sei ein Gewohnheitstier. Kennt man doch. Auch die Mitglieder der Seniorengruppe der Männerriege gehören dieser wohl nicht gerade vom Aussterben bedrohten Spezies an! Denn Jahr für Jahr, in der ersten Januarhälfte, heisst es: Besammlung morgens beim Bahnhöfli, Reise Richtung Westschweiz mit ÖV, Wanderung, je nach Witterung, durch die Rebberge oder dem See entlang, zwei Zwischenhalte zwecks Weinverkostung und Kafi mit Gipfeli, weiter zur frohen Einkehr in Ruff’s «Schlössli», Komplimente an Monika u.a. für die nette Bedienung, dann Essen, Trinken und Singen (Hit: Überall auf der Welt scheint die Sonne), Aufbruch und Heimkehr am frühen Abend.

Mit dem ÖV. Stets das bekannte, gleiche Ritual und alle kommen, alle mit grosser Vorfreude. Denn es warten im Kellergewölbe die Treberwürste, der Wein und der Marc aus Eigenkelterung. Seit der Jahrtausendwende gehört dieser Trip – unter der bewährten Regie von Fritz Scheurer – zum «Einlaufen» für die Grosstaten der anstehenden Turnsaison. Und was wäre da besser geeignet, als ein Anlass zur Festigung der Kameradschaft? So ging es via Bern nach Biel. Dann mit der Regionalbahn bis nach Tüscherz in den uns bestens bekannten «Sternen».

Auch dort wartete keine Überraschung, bediente uns doch wie gewohnt eine mittelprächtig geformte Brasilianerin. Nach dem allgemein als gut empfundenen Zwischenhalt nahmen die 20 munteren Seniorenturner frisch gestärkt den restlichen Weg bis nach Twann unter die Füsse.

 

Wir sind Könige

In nächster Umgebung des Bahnhofes liegt unser Ziel, das wir mit gestärkter Brust stolz ansteuerten. Schnöde liessen wir die Schönheiten des Dorfes links liegen. Der die Sinne berauschende Duft von Trauben, Rauch, Schnaps und Tresterdämpfe lotste uns zum «Schlössli» von Stephan Ruff. Ein Hauch aus alter Zeit umgab uns beim Durchschreiten des Torbogens zur Brennerei und dem anvisierten gemütlichen und rustikal eingerichteten Kellergewölbe. Wir fühlten uns sofort heimisch und pudelwohl. Alles war uns bekannt. Doch etwas fehlte. Es war Werner, der Seniorchef, er verstarb im letzten Jahr nur wenige Tage nach unserem Besuch. Nun führt Stephan, sein Sohn, den Betrieb weiter im gleichen Stil: Die Saucissons, nach wie vor von der allerbesten Sorte, der «Härdöpfusalat» einmalig speziell, der Wein, ob rot oder weiss mundete und der Marc verfehlte seine Wirkung in der Sauce und «pur» trotz genug Selbsterfahrung nicht.

  

 

 

Wir fühlten uns wie Könige, alle sind zufrieden. Genossen Essen und Trinken und wussten einander gar vieles zu erzählen. Leider verging die Zeit wie im Fluge. Nur all zu früh hiess es Aufbrechen zur Heimreise. Wir werden im nächsten Jahr sicher wieder kommen. Tradition soll man bekanntlich schützen.  

                                                                                                     Ernst Glur

07 Okt

Es wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wie es die Organisatoren der Männerriegenreise vom 15./16. September das wiederum so fantastisch mit dem Wetter hingedreht haben. Kann es etwas Schöneres geben, als nach vielen Regentagen und einer trüben Wettervorhersage, zwei prächtig sonnige Tage im Tessin zu erleben, dann ganz am Ende der Reise bei „grusigem“ Hudelwetter heimzukehren? Nein, und nochmals nein! Allerdings fing es für die 20 unternehmungslustigen Männerriegeler recht harzig an, wollte die SBB doch Langenthal einfach nicht verlassen. Medizinische Gründe, dann ein betrunkener Passagier sollen den Grund dieser Verspätung sein…! Sonst aber war alles in bester Ordnung, und der Inhalt der „inoffiziell“ mitgeführten Glasgebinde diente lediglich lebensrettenden Sofortmassnahmen. So vermochte dann auch die SBB nicht mehr unseren Rhythmus zu brechen. In Bellinzona empfing uns neben herrlichem Sonnenschein der traditionelle Wochenmarkt, an dessen Ende ein umwerfend heimeliges Bistro uns den Weg wirksam am Weiterkommen hinderte. Wie vergangene Zeugen einer längst untergegangenen Welt kamen wir uns mit unseren Rucksäcken inmitten der bunten Marktbesucher vor. Wir trugen es mit der gebotenen Fassung, und während die Marschtüchtigen fast im Schweigemarsch den Gang zum Start der Bergwanderung unter die Füsse nahmen, genossen die Übriggebliebenen noch eine Weile das südliche Ambiente im bereits erwähnten Bistro. Trotzdem trafen alle wohlbehütet und „angefeuchtet“ zum Mittagsessen im typisch-rustikalen Ristorante Ostello Cruzütt ein. Das Risotto, besser als es jeder Fünf-Sterne-Koch nicht hätte herrichten können, mundete in prächtiger Umgebung und einer ebensolchen Aussicht, einfach hervorragend. Nach ausgiebiger Siesta führte uns die Gondelbahn – die einige auch zum „Aufstieg“ benützten – wieder zurück Richtung Bellinzona.

 

Noch war das Tageswerk aber nicht vollbracht:  Zimmerbezug in der Jugendherberge, dann Nachtessen und etwas später erwarteten männiglich das Sandmännchen.

 

Einmal im Monat kommt der Pfarrer

Die Freude war gross: bei Tagwache präsentierte sich ein beinahe wolkenloser Himmel. Der Morgen war noch ganz schlaftrunken, goldene Sonnenstrahlen erhellten die umliegenden Berggipfel, als schon vor neun Uhr alle den Weg durch die blitzplank geputzten Gassen zum Bahnhof Bellinzona unter die Füsse nahmen. Weiter südwärts ging es quer durch die Magadinoebene nach Locarno.

Das Centovalli wartet! Seit Jahren schon hegte ich diesen geheimen Wunsch, 

und nun wird er Wirklichkeit. Also umsteigen ins entsprechende „Bähnli“ – und was nun folgte ist nur mit Superlativen zu beschreiben. Natur pur, ein Spektakel, wohin man auch schauen mochte, einfach herrlich. Die hellen „Bubenaugen“ leuchteten glücklich und zufrieden. Noch wartete das Dörfchen Rasa, „angeklebt“ hoch oben am Hang.

Unter wahrer Todesverachtung wiegelte uns eine Standseilbahn gruppenweise bergauf. Ganze elf ständige Bewohner sind dort heimisch, einmal im Monat komme der Herr Pfarrer von Intragna zu Besuch, wo durchschnittlich jeweils drei Gläubige die Botschaft des Herrn vernehmen, und eine Wirtschaft hat es auch – gottlob! Wir füllten die Gaststube bis auf den letzten Platz, leerten den Biervorrat bis auf die letzte Flasche und schätzten schliesslich das herrliche Mittagessen. Die Zeit verging nur zu schnell und mit Wehmut bestiegen wir wieder das Gondeli hinab ins Tal. Über Domodossola, durch den Simplon- und Lötschbergtunnel ging es nordwärts Roggwil entgegen. Zwei wunderschöne, harmonisch verlaufene Tage gehören der Vergangenheit an. Wir danken Marcel Stöcklin und Franco Allegrezza für die treffliche Organisation. Es waren zwei frohe, erlebnisreiche Tage. Selbst das Wetter stimmte – siehe Einleitung!                                                                                            Ernst Glur

 

 

 

 

 

 

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