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27 Mrz

Männerriege Roggwil

97. Hauptversammlung

Am 22. Februar 2019 konnte Franco Allegrezza, Präsident der Männerriege Roggwil, 21 Aktive, 20 Senioren und 4 Gäste zur Hauptversammlung im Restaurant Rössli begrüssen. Nach diversen Mutationen turnen im Verein gegenwärtig 26 Aktive und 31 Senioren.

Zwei Themen sind zur Zeit aktuell. Zu beiden gab es an der HV Neuigkeiten zu hören. Das eine sind die Aktivitäten zum 100-Jahr-Jubiläum der Männerriege Roggwil im Jahr 2021. Dazu konnte der Präsident vermelden, dass die MR Roggwil im Jubiläumsjahr die Delegiertenversammlung des TBOE durchführen wird. Das andere beschäftigt die ganze Roggwiler Turnfamilie: es geht um die Fusion von STV, MR, DTV und FTV. Markus Hochstrasser, der Projektleiter der Fusion, teilte der Versammlung mit, dass im laufenden Jahr Orientierungs- und Workshop-Anlässe zum Einbezug der Vereinsmitglieder in diesen Prozess stattfinden.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2018 erinnerte Franco Allegrezza an die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Turnjahres. «Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst Du das Unmögliche.» Unter diesem, Franz von Assisi zugeschriebenen Leitspruch hielt Oberturner Ruedi Jost seinen ersten Rückblick. Einer von mehreren erfreulichen Befunden, den er der Versammlung präsentierte, war der gesteigerte Turnstundenbesuch im vergangenen Jahr.

Das Turnjahr 2019 wird verschiedene Höhepunkte umfassen. Der erste ist die Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Aarau im Juni. Die Männerriege wird Einzelturner im Einsatz haben, den Fit+Fun-Wettkampf bestreiten und Turner für das geschlechtergemischte Aerobic-Team stellen. Im September wird die Männerriege-Vereinsreise ins Wallis führen. Meilenstein und traditioneller Anlass zugleich ist die Teilnahme an der Turnervorstellung im November.

Ausgabenüberschüsse haben in den letzten Jahren zu einer Abnahme des Vereinsvermögens geführt. Dies hat den Vorstand bewogen, eine Erhöhung der Jahresbeiträge für die Aktiven und die Senioren um CHF 10.— zu beantragen. Die letzte Erhöhung erfolgte 1998. Die Versammlung hat diesen Antrag einstimmig angenommen.

Bei den Wahlen wurde der scheidende Vizepräsident Marcel Stöcklin durch Roger Schmid ersetzt. Der übrige Vorstand hat keine Änderungen erfahren. 

Die Riegenmeisterschaft des letzten Jahres umfasste sechs Wettkampfteile. Als Sieger geehrt wurde Marcel Venetz, auf dem zweiten Rang lag Ruedi Hofer, Dritter wurde Jörg Haenni. Nach weiteren Ehrungen und Grüssen wurde die Versammlung mit dem Turnerlied beendet.

Arnold Gurtner

28 Aug

Fischessen 2018

ForelleForelle

Am Freitag den 17. August trafen sich die Männerriegeler zu ihrem ersten Anlass nach den Sommerferien.
Der Präsident konnte 34 Turner der Aktiven- und Senioren- Riege in der Waldhütte der Fischzucht Friederich begrüssen.
Der Regen hörte kurz vor beginn des Anlasses auf. Wegen der Trockenheit konnten die Forellen nicht auf einem offenen Feure gebraten werden.
Die gute Stimmung wurde dadurch nicht getrübt.
Adrian und Bruno bereiteten die Forellen auf den Gasbrennern hervorragend zu . Ihnen gilt ein herzliches Dankeschön.
Das traditionelle Dessert bestand wiederum aus Cremeschnitten.

11 Mai

eg. Auch alte Knochen, wird sich Remo Geiser gesagt haben, brauchen vor grösserem Vergnügen (sprich: Mittagessen) ein «Übungstürli». Deshalb riet er die Mitglieder der Männerriege am Auffahrtstag zur traditionellen Wanderung auf. Und sie alle kamen mit Gattin oder Partnerin, obwohl schönes Frühlingswetter der Wandergruppe arg grollte. Denn Wanderwetter sieht anders aus. Es regnete in Strömen, als sich die Wandergruppe wenige Minuten nach neun Uhr beim Bahnhöfli asm besammelte. Die steten Regenschauer sollten der guten Stimmung aber keinen Abbruch tun. Frohgemut und ein jedes unter dem Dach seines Regenschirms oder weniger gut geschützt, ging der Marsch zum Bergweiher und weiter dem Buchwaldweg entlang zum Jumpferenplatz.

Ein kurzer Zwischenhalt lud ein zur ersten gegenseitigen Vorstellungsrunde. Doch bald ging es weiter Richtung Stötzlibrünneli. und kurz danach überquerte die stolze Wandergruppe geschlossen die St. Urbanstrasse. Ganz sachte bemühte sich Petrus nun seine Schleusen doch zu schliessen. Lediglich «Restnässe» ab den Tannenwipfeln beglückte uns nach wie vor mit dem unliebsamen Nass. Pfarrer Kneipp, der seine Anhänger sogar barfuss durchs taufrische Gras scheucht, hätte bestimmt seine helle Freude an uns gehabt.

Doch unbeirrt ob dem widrigen Wetter und Kneipps Weissagungen, zogen wir auf der Brandplatzstrasse Richtung «Hoher Marchstein» und «Hafnersloch» dem ersehnten Zwischenziel, der Ziegelei zu. Hier gaben «Michel – 100% Natural» und Snacks den bis anhin verbrauchten Kalorien wieder den nötigen Schub. Allerdings war das angepeilte Ziel, das Klostergasthaus St. Urban schon in „Griffweite».

Hier warteten weitere Teilnehmer(innen) auf unser Erscheinen und auf das Mittagessen, so dass Remo als sichtlich stolzer Wanderleiter in seinen Begrüssungsworten 37 Personen als neuen Teilnehmerrekord verkünden konnte. Gemütlich zusammensitzend und von sanften Wesen freundlich bedient, genossen alle Suppe, Picatta, Spargelrisotto, Gemüse und ein herrliches Dessert. Zusammen mit der nötigen Tranksame nach freier Wahl, waren rasch all die vorangegangenen «regennassen Strapazen» anstandslos vergessen.

Lieber Remo, wir danken dir. Es ist dein Wunsch, als Wanderleiter nun ins zweite Glied zurück zu treten. Du hast uns zehn Jahre an wunderschönen Auffahrts-Wanderungen teilnehmen lassen. Es war nicht nur des Müllers Lust, wir alle haben es genossen und die kleinen Kunsthandwerke als Tischkärtli aus deiner Werkstatt werden uns noch lange an diese schöne Zeit zurückerinnern.

 

 

 

 

 

 

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23 Jan

Reise zum Twanner «Schlössli»

Der Mensch sei ein Gewohnheitstier. Kennt man doch. Auch die Mitglieder der Seniorengruppe der Männerriege gehören dieser wohl nicht gerade vom Aussterben bedrohten Spezies an! Denn Jahr für Jahr, in der ersten Januarhälfte, heisst es: Besammlung morgens beim Bahnhöfli, Reise Richtung Westschweiz mit ÖV, Wanderung, je nach Witterung, durch die Rebberge oder dem See entlang, zwei Zwischenhalte zwecks Weinverkostung und Kafi mit Gipfeli, weiter zur frohen Einkehr in Ruff’s «Schlössli», Komplimente an Monika u.a. für die nette Bedienung, dann Essen, Trinken und Singen (Hit: Überall auf der Welt scheint die Sonne), Aufbruch und Heimkehr am frühen Abend.

Mit dem ÖV. Stets das bekannte, gleiche Ritual und alle kommen, alle mit grosser Vorfreude. Denn es warten im Kellergewölbe die Treberwürste, der Wein und der Marc aus Eigenkelterung. Seit der Jahrtausendwende gehört dieser Trip – unter der bewährten Regie von Fritz Scheurer – zum «Einlaufen» für die Grosstaten der anstehenden Turnsaison. Und was wäre da besser geeignet, als ein Anlass zur Festigung der Kameradschaft? So ging es via Bern nach Biel. Dann mit der Regionalbahn bis nach Tüscherz in den uns bestens bekannten «Sternen».

Auch dort wartete keine Überraschung, bediente uns doch wie gewohnt eine mittelprächtig geformte Brasilianerin. Nach dem allgemein als gut empfundenen Zwischenhalt nahmen die 20 munteren Seniorenturner frisch gestärkt den restlichen Weg bis nach Twann unter die Füsse.

 

Wir sind Könige

In nächster Umgebung des Bahnhofes liegt unser Ziel, das wir mit gestärkter Brust stolz ansteuerten. Schnöde liessen wir die Schönheiten des Dorfes links liegen. Der die Sinne berauschende Duft von Trauben, Rauch, Schnaps und Tresterdämpfe lotste uns zum «Schlössli» von Stephan Ruff. Ein Hauch aus alter Zeit umgab uns beim Durchschreiten des Torbogens zur Brennerei und dem anvisierten gemütlichen und rustikal eingerichteten Kellergewölbe. Wir fühlten uns sofort heimisch und pudelwohl. Alles war uns bekannt. Doch etwas fehlte. Es war Werner, der Seniorchef, er verstarb im letzten Jahr nur wenige Tage nach unserem Besuch. Nun führt Stephan, sein Sohn, den Betrieb weiter im gleichen Stil: Die Saucissons, nach wie vor von der allerbesten Sorte, der «Härdöpfusalat» einmalig speziell, der Wein, ob rot oder weiss mundete und der Marc verfehlte seine Wirkung in der Sauce und «pur» trotz genug Selbsterfahrung nicht.

  

 

 

Wir fühlten uns wie Könige, alle sind zufrieden. Genossen Essen und Trinken und wussten einander gar vieles zu erzählen. Leider verging die Zeit wie im Fluge. Nur all zu früh hiess es Aufbrechen zur Heimreise. Wir werden im nächsten Jahr sicher wieder kommen. Tradition soll man bekanntlich schützen.  

                                                                                                     Ernst Glur

07 Okt

Es wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wie es die Organisatoren der Männerriegenreise vom 15./16. September das wiederum so fantastisch mit dem Wetter hingedreht haben. Kann es etwas Schöneres geben, als nach vielen Regentagen und einer trüben Wettervorhersage, zwei prächtig sonnige Tage im Tessin zu erleben, dann ganz am Ende der Reise bei „grusigem“ Hudelwetter heimzukehren? Nein, und nochmals nein! Allerdings fing es für die 20 unternehmungslustigen Männerriegeler recht harzig an, wollte die SBB doch Langenthal einfach nicht verlassen. Medizinische Gründe, dann ein betrunkener Passagier sollen den Grund dieser Verspätung sein…! Sonst aber war alles in bester Ordnung, und der Inhalt der „inoffiziell“ mitgeführten Glasgebinde diente lediglich lebensrettenden Sofortmassnahmen. So vermochte dann auch die SBB nicht mehr unseren Rhythmus zu brechen. In Bellinzona empfing uns neben herrlichem Sonnenschein der traditionelle Wochenmarkt, an dessen Ende ein umwerfend heimeliges Bistro uns den Weg wirksam am Weiterkommen hinderte. Wie vergangene Zeugen einer längst untergegangenen Welt kamen wir uns mit unseren Rucksäcken inmitten der bunten Marktbesucher vor. Wir trugen es mit der gebotenen Fassung, und während die Marschtüchtigen fast im Schweigemarsch den Gang zum Start der Bergwanderung unter die Füsse nahmen, genossen die Übriggebliebenen noch eine Weile das südliche Ambiente im bereits erwähnten Bistro. Trotzdem trafen alle wohlbehütet und „angefeuchtet“ zum Mittagsessen im typisch-rustikalen Ristorante Ostello Cruzütt ein. Das Risotto, besser als es jeder Fünf-Sterne-Koch nicht hätte herrichten können, mundete in prächtiger Umgebung und einer ebensolchen Aussicht, einfach hervorragend. Nach ausgiebiger Siesta führte uns die Gondelbahn – die einige auch zum „Aufstieg“ benützten – wieder zurück Richtung Bellinzona.

 

Noch war das Tageswerk aber nicht vollbracht:  Zimmerbezug in der Jugendherberge, dann Nachtessen und etwas später erwarteten männiglich das Sandmännchen.

 

Einmal im Monat kommt der Pfarrer

Die Freude war gross: bei Tagwache präsentierte sich ein beinahe wolkenloser Himmel. Der Morgen war noch ganz schlaftrunken, goldene Sonnenstrahlen erhellten die umliegenden Berggipfel, als schon vor neun Uhr alle den Weg durch die blitzplank geputzten Gassen zum Bahnhof Bellinzona unter die Füsse nahmen. Weiter südwärts ging es quer durch die Magadinoebene nach Locarno.

Das Centovalli wartet! Seit Jahren schon hegte ich diesen geheimen Wunsch, 

und nun wird er Wirklichkeit. Also umsteigen ins entsprechende „Bähnli“ – und was nun folgte ist nur mit Superlativen zu beschreiben. Natur pur, ein Spektakel, wohin man auch schauen mochte, einfach herrlich. Die hellen „Bubenaugen“ leuchteten glücklich und zufrieden. Noch wartete das Dörfchen Rasa, „angeklebt“ hoch oben am Hang.

Unter wahrer Todesverachtung wiegelte uns eine Standseilbahn gruppenweise bergauf. Ganze elf ständige Bewohner sind dort heimisch, einmal im Monat komme der Herr Pfarrer von Intragna zu Besuch, wo durchschnittlich jeweils drei Gläubige die Botschaft des Herrn vernehmen, und eine Wirtschaft hat es auch – gottlob! Wir füllten die Gaststube bis auf den letzten Platz, leerten den Biervorrat bis auf die letzte Flasche und schätzten schliesslich das herrliche Mittagessen. Die Zeit verging nur zu schnell und mit Wehmut bestiegen wir wieder das Gondeli hinab ins Tal. Über Domodossola, durch den Simplon- und Lötschbergtunnel ging es nordwärts Roggwil entgegen. Zwei wunderschöne, harmonisch verlaufene Tage gehören der Vergangenheit an. Wir danken Marcel Stöcklin und Franco Allegrezza für die treffliche Organisation. Es waren zwei frohe, erlebnisreiche Tage. Selbst das Wetter stimmte – siehe Einleitung!                                                                                            Ernst Glur

 

 

 

 

 

 

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23 Jun


Vorder- und Rückseite der mit viel Liebe gestalteten Tischkarten von Remo

Wie in den vergangenen Jahren, hat Remo Geiser auch dieses Jahr eine abwechslungsreiche und schöne Wanderung für uns vorbereitet.
Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns beim Bären. Von da aus nahmen 25 Personen den Weg unter die Füsse. Die Wanderung führte uns der Rot entlang zur Walliswiler Waldhütte.


Dort wurden wir mit stärkenden Getränken von Ernst Ammann und feinem Apérogebäck von Vreni Röthlisberger verwöhnt.

Anschliessend wanderten wir weiter nach Obermurgenthal zum Gasthof Löwen wo wir weitere vier Personen in unserem Kreis begrüssen konnten.
Das Mittagessen hat uns wunderbar gemundet. In einer kurzen Ansprache bedankte sich Jürg Lerch im Namen aller Anwesenden bei Remo für den gelungenen Anlass.

Nachdem alle für das Gruppenbild 2017 posiert hatten, wanderten wir nach Roggwil zurück, wo sich die Meisten der Gruppe in der Gartenwirtschaft des Bären zur Abkühlung trafen.

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10 Mrz
  1. Hauptversammlung der Männerriege STV

Auch dieses Jahr nahm an der von 43 Turnern besuchten Hauptversammlung der Männerriege je einer Delegation des Frauenturnvereins und der Stammriege teil. Die Männerriege hat zurzeit 24 Aktive, 28 Senioren und 23 Passive Turner. Die Tätigkeiten im vergangenen Jahr zeigten die Jahresberichte des Präsidenten Franco Allegrezza, des technischen Leiters Ernst Meyer und des Leiters der Senioren Jürg Lerch auf. Besondere Erwähnung fand darin der Besuch des Kantonalturnfestes in Thun an dem 13 Männerriegeler und 11 Turnerinnen des Frauenturnvereines teilnahmen, sowie der weiteren mehr oder weniger leistungsbezogenen Aktivitäten. Oppositionslos wurde dann auch die von Kassier René Ammann präsentierte Jahresrechnung genehmigt. Im Budget 2017 ist die finanzielle Beteiligung am Besuch des Turnfestes in Reichenbach und an der zweitägigen Vereinsreise ins Tessin vorgesehen. Aus diesem Grunde wird die Vereinsrechnung 2017 im Minus abschliessen.

Neu im Vorstand

Das Tätigkeitsprogramm für das laufende Jahr ist bei der Aktiven- und Seniorengruppe der Männerriege gespickt mit den verschiedensten Aktivitäten. Das ist der Besuch des Oberländischen Verbandsturnfestes in Reichenbach und diverse Volleyballeinsätze. Die Wahlgeschäfte bestätigten mit grossem Applaus Präsident Franco Allegrezza sowie Oberturner Ernst Meyer in ihren Ämtern. Die Vakanz bei den Riegenleitern konnte dank der Zusage von Ruedi Jost behoben werden, er wird auch im Vorstand Einsitz nehmen.

Die Ehrungen von Jörg Haenni (Aktive) und Heinz Ammann (Senioren) für die fleissigsten Turnstundenbesucher leitete über zu der mit Spannung erwarteten Rangverkündigung der von 16 Turnern bestrittenen Riegenmeisterschafft.
Rangliste Riegenmeisterschaft MR Roggwil 16/17
 Gewonnen wurde diese von Jörg Haenni vor Hansruedi Wälchli und Ruedi Jost. Als Anerkennung für 10 Jahre Präsidentschaft und sein Bestreben die Männerriege attraktiv zu gestalten konnte Franco Allegrezza eine Flasche Wein und einen Blumenstrauss entgegennehmen.

  Marcel Stöcklin

30 Jan

Reise zu den Treberwürsten

Es war Freitag, 13. Januar. Soll man nun der „Brattig“, dem „Hinkenden Boten“ oder  dem „Hundertjährigen Kalender“ Glauben schenken, so soll an diesem Unglück verheissenden Tag nicht nur Erfreuliches auf die 17 Senioren der Männerriege STV Roggwil warten. Trotzdem ging es frohen Mutes – Datum und Wetterbericht stolz ignorierend – zu den sehnlichst erwarteten Treberwürsten an den Bielersee. Bis man allerdings in Twann zu Tische gebeten wurde, musste die muntere Schar unerwartete Hindernisse aus dem Wege räumen.

Noch bot die Zugfahrt wie gewohnt  keine nennenswerten Unannehmlichkeiten und auch der Kaffee samt Gipfeli und auch samt Wirtin – eine wohlgeformte junge Dame brasilianischer Provenienz – liessen im „Sternen“ in Tüscherz keine Wünsche offen.

 

 

Der Weisswein auch nicht. Denn das Wetter grollte uns. Regen, hin und wieder Schneefall und dazu ein zügiger Westwind liessen erstens eine Verlängerung des Kaffeehaltes, und zweitens eine Änderung der geplanten Wanderung von Tüscherz nach Twann als ratsam erscheinen. So ging es quasi  als „Kontermarsch“ wieder Richtung Biel. Nun der Wind im Rücken, liess es sich gemächlich wandern bis zum hauseigenen, ganz und gar „süffigen“ Weisswein  in der „Reblaus“.

Nach diesem Abstecher war der Bieler Hauptbahnhof per Bus das nächste Ziel. Hier bestiegen wir, wie zwei Stunden zuvor schon, wieder die Bahn. Erleichtert und ohne weitere nennenswerte Schwierigkeiten trafen wir dann pünktlich bei Werner Ruffs Taverne in Twann ein. Fünfeinhalb Stunden lagen schon hinter uns. „Das Unterwegsein ist wichtig, nicht das Ziel“, sagte schon ein gewisser Lao-Tse.

Akt der Höflichkeit

Glücklich und zufrieden angekommen in häuslicher Wärme und am „Schärme“, liessen wir es uns nun gemütlich sein. Der wohltemperierte Wein und die so sehnlichst erwarteten Treberwürste mit „Härdöpfusalat“ und Marc als Beilage, sowie die herzerfrischende Gastlichkeit von Monika, setzten sich rasch in gute Laune um und erheiterten unsere Gemüter.  Vergessen ist eine allfällige Chörnli- und Müesligesinnung. Fleisch resp. Wurst war fortan Trumpf und es gab davon genug, mehr als genug. So war’s denn lediglich ein Akt der Höflichkeit, dass alle das Angebot bis zur Neige nutzten. Schliesslich aber – einige Stunden später – mahnte Reiseleiter Fritz Scheurer in väterlicher Um- und Weitsicht und mit den bahnspezifischen Gepflogenheiten eng vertraut, zum Aufbruch. Heimwärts ging es dann via Biel und Solothurn. Der buchstäblich dem miesen Wetter entrissene erlebnisreiche Tag verlief wie gewohnt in allen Teilen zufrieden und herrlich. Wir versuchen es im nächsten Jahr jedenfalls wieder.                                                                                                                                      

                                                                                                            Ernst Glur

25 Jul

Am Freitagmorgen besammelten sich 11 Turnerinnen und 13 Turner des FTV und MR, beim Oberstufenzentrum, um die Reise nach Thun anzutreten.
Nach gut einer einstündigen Fahrt, erreichen wir das riesige Festgelände in Thun. Nach dem Bezug der Unterkunft, diese ohne Dusche, wurden die Wettkampfanlagen unter die Lupe genommen.

Punkt 15.00 Uhr begann das Einlaufen mit Karin Haenni.
Als erstes stand um 16.02 Uhr unser erster Wettkampfteil, Fussball-Korb/Ballkreuz auf dem Programm.
Alle 24 Turner/innen standen im Einsatz und zeigten ihr Bestes, was eine Note von 8`51 ergab.
Nach kurzer Pause ging`s um 17.32 Uhr weiter mit Unihockey/8 er-Ball. Auf brennend heissem Teerbelag schlugen sich alle wacker, und erturnten sich eine Note von 8`14.
Langsam zogen dunkle Wolken über das Berner Oberland, es wurde Zeit um 18.58 Uhr den letzten teil, Moosgummiring/Intercross in Angriff zu nehmen. Noch einmal wurden die letzten Reserven aktiviert und die zwei letzten Disziplinen geturnt. Als Resultat winkten dann 8`09 Punkte.
Das ergab ein Gesamtpunktetotal von 24.74 und den 3. Schlussrang in der 2. Stärkeklasse.
Allen Turnerinnen und Turnern recht herzliche Gratulation und vielen Dank für eure tolle Leistung.

Nicht vergessen wollen wir unsere Kampfrichter Haenni Ueli, Lüdi Walter und Huber Urs die schon ab Mittag im Einsatz waren.
Danke auch für die gute Vorbereitung der Trainings unserer Leiter Venetz Marcel, Haenni Jörg und Haenni Karin.

Allen wünsche ich schöne Ferien und alles Gute.

P.S:16.8.16 erstes Volleytraining Bündtenacker
19.8.16 Fischessen Wälchli Hütte

Herzliche Turnergrüsse
Aschi

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