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11 Mai

eg. Auch alte Knochen, wird sich Remo Geiser gesagt haben, brauchen vor grösserem Vergnügen (sprich: Mittagessen) ein «Übungstürli». Deshalb riet er die Mitglieder der Männerriege am Auffahrtstag zur traditionellen Wanderung auf. Und sie alle kamen mit Gattin oder Partnerin, obwohl schönes Frühlingswetter der Wandergruppe arg grollte. Denn Wanderwetter sieht anders aus. Es regnete in Strömen, als sich die Wandergruppe wenige Minuten nach neun Uhr beim Bahnhöfli asm besammelte. Die steten Regenschauer sollten der guten Stimmung aber keinen Abbruch tun. Frohgemut und ein jedes unter dem Dach seines Regenschirms oder weniger gut geschützt, ging der Marsch zum Bergweiher und weiter dem Buchwaldweg entlang zum Jumpferenplatz.

Ein kurzer Zwischenhalt lud ein zur ersten gegenseitigen Vorstellungsrunde. Doch bald ging es weiter Richtung Stötzlibrünneli. und kurz danach überquerte die stolze Wandergruppe geschlossen die St. Urbanstrasse. Ganz sachte bemühte sich Petrus nun seine Schleusen doch zu schliessen. Lediglich «Restnässe» ab den Tannenwipfeln beglückte uns nach wie vor mit dem unliebsamen Nass. Pfarrer Kneipp, der seine Anhänger sogar barfuss durchs taufrische Gras scheucht, hätte bestimmt seine helle Freude an uns gehabt.

Doch unbeirrt ob dem widrigen Wetter und Kneipps Weissagungen, zogen wir auf der Brandplatzstrasse Richtung «Hoher Marchstein» und «Hafnersloch» dem ersehnten Zwischenziel, der Ziegelei zu. Hier gaben «Michel – 100% Natural» und Snacks den bis anhin verbrauchten Kalorien wieder den nötigen Schub. Allerdings war das angepeilte Ziel, das Klostergasthaus St. Urban schon in „Griffweite».

Hier warteten weitere Teilnehmer(innen) auf unser Erscheinen und auf das Mittagessen, so dass Remo als sichtlich stolzer Wanderleiter in seinen Begrüssungsworten 37 Personen als neuen Teilnehmerrekord verkünden konnte. Gemütlich zusammensitzend und von sanften Wesen freundlich bedient, genossen alle Suppe, Picatta, Spargelrisotto, Gemüse und ein herrliches Dessert. Zusammen mit der nötigen Tranksame nach freier Wahl, waren rasch all die vorangegangenen «regennassen Strapazen» anstandslos vergessen.

Lieber Remo, wir danken dir. Es ist dein Wunsch, als Wanderleiter nun ins zweite Glied zurück zu treten. Du hast uns zehn Jahre an wunderschönen Auffahrts-Wanderungen teilnehmen lassen. Es war nicht nur des Müllers Lust, wir alle haben es genossen und die kleinen Kunsthandwerke als Tischkärtli aus deiner Werkstatt werden uns noch lange an diese schöne Zeit zurückerinnern.

 

 

 

 

 

 

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23 Jan

Reise zum Twanner «Schlössli»

Der Mensch sei ein Gewohnheitstier. Kennt man doch. Auch die Mitglieder der Seniorengruppe der Männerriege gehören dieser wohl nicht gerade vom Aussterben bedrohten Spezies an! Denn Jahr für Jahr, in der ersten Januarhälfte, heisst es: Besammlung morgens beim Bahnhöfli, Reise Richtung Westschweiz mit ÖV, Wanderung, je nach Witterung, durch die Rebberge oder dem See entlang, zwei Zwischenhalte zwecks Weinverkostung und Kafi mit Gipfeli, weiter zur frohen Einkehr in Ruff’s «Schlössli», Komplimente an Monika u.a. für die nette Bedienung, dann Essen, Trinken und Singen (Hit: Überall auf der Welt scheint die Sonne), Aufbruch und Heimkehr am frühen Abend.

Mit dem ÖV. Stets das bekannte, gleiche Ritual und alle kommen, alle mit grosser Vorfreude. Denn es warten im Kellergewölbe die Treberwürste, der Wein und der Marc aus Eigenkelterung. Seit der Jahrtausendwende gehört dieser Trip – unter der bewährten Regie von Fritz Scheurer – zum «Einlaufen» für die Grosstaten der anstehenden Turnsaison. Und was wäre da besser geeignet, als ein Anlass zur Festigung der Kameradschaft? So ging es via Bern nach Biel. Dann mit der Regionalbahn bis nach Tüscherz in den uns bestens bekannten «Sternen».

Auch dort wartete keine Überraschung, bediente uns doch wie gewohnt eine mittelprächtig geformte Brasilianerin. Nach dem allgemein als gut empfundenen Zwischenhalt nahmen die 20 munteren Seniorenturner frisch gestärkt den restlichen Weg bis nach Twann unter die Füsse.

 

Wir sind Könige

In nächster Umgebung des Bahnhofes liegt unser Ziel, das wir mit gestärkter Brust stolz ansteuerten. Schnöde liessen wir die Schönheiten des Dorfes links liegen. Der die Sinne berauschende Duft von Trauben, Rauch, Schnaps und Tresterdämpfe lotste uns zum «Schlössli» von Stephan Ruff. Ein Hauch aus alter Zeit umgab uns beim Durchschreiten des Torbogens zur Brennerei und dem anvisierten gemütlichen und rustikal eingerichteten Kellergewölbe. Wir fühlten uns sofort heimisch und pudelwohl. Alles war uns bekannt. Doch etwas fehlte. Es war Werner, der Seniorchef, er verstarb im letzten Jahr nur wenige Tage nach unserem Besuch. Nun führt Stephan, sein Sohn, den Betrieb weiter im gleichen Stil: Die Saucissons, nach wie vor von der allerbesten Sorte, der «Härdöpfusalat» einmalig speziell, der Wein, ob rot oder weiss mundete und der Marc verfehlte seine Wirkung in der Sauce und «pur» trotz genug Selbsterfahrung nicht.

  

 

 

Wir fühlten uns wie Könige, alle sind zufrieden. Genossen Essen und Trinken und wussten einander gar vieles zu erzählen. Leider verging die Zeit wie im Fluge. Nur all zu früh hiess es Aufbrechen zur Heimreise. Wir werden im nächsten Jahr sicher wieder kommen. Tradition soll man bekanntlich schützen.  

                                                                                                     Ernst Glur

23 Jun


Vorder- und Rückseite der mit viel Liebe gestalteten Tischkarten von Remo

Wie in den vergangenen Jahren, hat Remo Geiser auch dieses Jahr eine abwechslungsreiche und schöne Wanderung für uns vorbereitet.
Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns beim Bären. Von da aus nahmen 25 Personen den Weg unter die Füsse. Die Wanderung führte uns der Rot entlang zur Walliswiler Waldhütte.


Dort wurden wir mit stärkenden Getränken von Ernst Ammann und feinem Apérogebäck von Vreni Röthlisberger verwöhnt.

Anschliessend wanderten wir weiter nach Obermurgenthal zum Gasthof Löwen wo wir weitere vier Personen in unserem Kreis begrüssen konnten.
Das Mittagessen hat uns wunderbar gemundet. In einer kurzen Ansprache bedankte sich Jürg Lerch im Namen aller Anwesenden bei Remo für den gelungenen Anlass.

Nachdem alle für das Gruppenbild 2017 posiert hatten, wanderten wir nach Roggwil zurück, wo sich die Meisten der Gruppe in der Gartenwirtschaft des Bären zur Abkühlung trafen.

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