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Alles war angerichtet für einen perfekten Ski- und Wandertag auf der Melchsee-Frutt: Früh am Morgen des 07. März 2026 stand der Reisebus vor der reformierten Kirche bereit, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Turnvereins Roggwil versammelten sich zum traditionellen Startappell. Besonders erfreulich war, dass wir auch dieses Jahr neben vielen langjährigen Begleitern neue, jüngere Gesichter sowie eine kleine Delegation aus der Ukraine willkommen heissen durften.

Pünktlich, mit insgesamt 27 Personen an Bord, rollten wir in Richtung Zentralschweiz los. Schon während der Fahrt zeigte sich, dass uns das Wetter in diesem Jahr besonders wohlgesinnt war. Und tatsächlich: Als wir nach gut einer Stunde die Stöckalp erreichten, präsentierte sich die Bergwelt von ihrer schönsten Seite.

Nach dem Verteilen der Tageskarten teilten wir uns in zwei Gruppen auf und fuhren mit der Seilbahn hinauf auf die Melchsee-Frutt. Während die Wanderer den Winterweg Richtung Distelboden unter die Füsse nahmen, zog es die Skifahrer über den zugefrorenen Melchsee hinauf zur Erzegg auf 2150 Metern oder gar zum Balmeregghorn auf 2255 Metern. Andere wiederum starteten ihren Tag gemütlicher – mit einem ersten Kaffeehalt.

Ein Hauch von Saharastaub färbte den Himmel in zartes Rosa und verlieh der Szenerie ein beinahe futuristisches Licht. Die bestens präparierten Pisten luden dazu ein, das eigene Können im frischen Pulverschnee unter Beweis zu stellen. Doch gegen Mittag wurde der Schnee zunehmend schwerer – und mit ihm unsere Beine.

Umso willkommener war das schrittweise Eintreffen im Bergrestaurant, wo wir uns zu einem ausgedehnten Apéro trafen, die Aussicht genossen und unsere Kräfte erneuerten.

Am späteren Nachmittag machten wir uns zur gemeinsamen Abfahrt bereit. Von der Cheselenfirst aus glitten wir alle zusammen hinunter zur Stöckalp, wo bereits unser Chauffeur auf uns wartete.

Fröhlich und zufrieden nahmen wir im Bus Platz, ein schnelles Durchzählen – und die Heimreise konnte beginnen. Doch kaum waren wir losgefahren, merkten wir: Irgendetwas stimmt nicht. Der Bus fuhr partout nicht schneller als 20 km/h. Mehrere Versuche, den Fehler zu beheben, scheiterten – also kehrten wir zur Stöckalp zurück.

Während ein Ersatzbus organisiert wurde, bot uns das Gasthaus Waldhaus zum Glück wärmenden Unterschlupf. Nach gut zwei Stunden Wartezeit traf schliesslich ein Doppelstöcker-First-Class-Bus ein, der uns sicher nach Roggwil zurückbrachte.

Kurz vor der Ankunft bedankte sich Franco Allegrezza bei Roger Schmid für die erneut perfekte Organisation und beschloss den Tag mit den passenden Worten: ein weiterer unfallfreier, wunderschöner Skitag – abgesehen vom Reisebus.

Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Ausflug und hoffen, dass sich auch im kommenden Jahr wieder viele Teilnehmer für dieses grossartige Erlebnis begeistern können.

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