Am Samstag, 18. April, trafen sich die Sportlerinnen und Sportler des TV Roggwil im Campus Perspektive in Schwarzenbach. Seit der Corona-Pandemie war dies das erste Trainingsweekend ausserhalb der gewohnten Plätze von Roggwil. Um 12.30 Uhr starteten die offizielle Begrüssung und das gemeinsame Einwärmen. Somit ist der Startschuss gefallen: Die Vorbereitung für das Turnfest im Juni hat begonnen.
In drei Blöcken wurden verschiedenste Disziplinen – von Weitsprung bis Gruppengymnastik – trainiert, verfeinert und optimiert. Nach zwei der drei Trainingseinheiten gab es eine kurze Zwischenverpflegung. Nebst Früchten gab es auch Weggli, welche optimal mit Schoggistängeli und/oder Landjägern kombiniert werden durften. Nach der Stärkung wurde noch der dritte Trainingsblock absolviert, bevor das Highlight des ersten Tages folgte: der Gruppenwettkampf. Vier Teams kämpften um Ruhm und Ehre. Nicht nur Geschicklichkeit und sportliches Können waren gefragt, sondern auch das Talent, die Grauzonen der einzelnen Teilwettkämpfe so dunkel wie möglich auszunutzen – ohne dass dabei ein Regelverstoss vom Unparteiischen erkannt werden konnte.
Nachdem der Samstag ein erfolgreiches Ende genommen hatte, wurden die Turnerinnen und Turner von der Campus-Küche mit Teigwaren und diversen leckeren Saucen verköstigt und für den nächsten Tag gestärkt.
Am Sonntag, 19. April, startete das Einturnen bereits um 07.30 Uhr. Was einigen vielleicht noch etwas schwerfiel, war jedoch eine notwendige Vorbereitung für den zweiten Trainingstag. Trotz teils stark strapazierter Muskelpartien wurden auch an diesem Tag wiederum sämtliche Wettkampfteile der verschiedenen Vereinsdisziplinen trainiert – ob gymnastisch, athletisch oder koordinativ in diversen Fachtesten.
In Alternativprogrammen wurden die Pulse der restlichen Teilnehmenden zudem durch intensive Intervalltrainings oder verschiedene Stafetten mindestens genauso hochgejagt wie jene der Turnerinnen und Turner in den Wettkampfdisziplinen. Begeistert wurde am Sonntag vor allem durch die ersten Aufführungen der beiden neu strukturierten Gymnastikprogramme – wobei man sich nicht nur über die tollen Choreografien, sondern auch über die willkommene Pause auf den Zuschauertribünen freute.
Den krönenden Abschluss des zweiten Tages bildete nach alter Tradition der sogenannte „American“, ein rundlaufartiger Gruppenparcours, bei dem alle Teilnehmenden nochmals konditionell wie auch geschicklich auf die Probe gestellt wurden.
Insgesamt wurde das Trainingsweekend in Huttwil damit als voller Erfolg abgeschlossen. Dies war jedoch nur der Startschuss für die effektive Turnfestvorbereitung: Die Trainings sind nun bis im Juni in vollem Gange, und es bleibt nichts zu sagen ausser: Islikon, mir chöme!





