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07 Aug

GIGATHLON 2011 – STEGU

Bis Mitte Juni hatte ich einige bange Momente, wo ich nicht wusste, ob ich diese Höhenmeter wirklich schaffen würde. Doch nach einem erfolgreichen Training am Vierwaldstättersee (Rigi) war ich meiner Sache sicher.

Beim Inlinen am Freitagnachmittag hielt ich mich bewusst zurück, setzte hauptsächlich auf die Arme und entlastete die Beine weit möglichst. Die 750 Hm hinauf auf Leukerbad waren bald geschafft und ich hatte erst noch Zeit, die Aussicht auf der Felsenstrasse zu bewundern und hie und da – fahrend selbstverständlich – noch ein Foto zu machen.

Am Samstag wurde auch ich etwas nervös als wir in Sion auf Sändle warteten. Jetzt geht’s richtig los und die Vorfreude um die Sportlichen Grenzen herauszufordern stieg ins Unermessliche. Die anschliessende Tour mit dem Rennvelo war sehr anstrengend. Da jedoch das Wetter super mitspielte, hatte ich Energie in Hülle und Fülle. Nach der ersten langen Abfahrt kam dann jedoch der erste kleine Schock: Muskelkrampf im linken Wadenbein – „was, jetzt schon?“ fragte ich mich. Ich lockerte ein wenig und trat logischerweise weniger hart in die Pedale (gezwungenermassen!). Beim anschliessenden Aufstieg nach Crans Montana bemerkte ich dann jedoch nichts mehr. Eventuell auch weil mich ein Aargauer (Single-Athlet) den ganzen Aufstieg hinauf zulabberte (Richtig gelesen, nicht ich Ihn, sondern er mich!). Der Wechsel verlief super und das erste Mal kamen bei mir so richtig Emotionen auf. Der Empfang war super, da tausende von Athleten anwesend waren.

Nachdem Sändle vom Plain Morte wieder auf normalem Höheniveau angekommen war, machte ich mich auf die Bikestrecke. Der erste lange Anstieg (ca. 40 Minuten) wurde mit einer „geilen“ Abfahrt belohnt. Die verlangte einem technisch alles ab, so dass ich froh war, nach ca. 1 Stunde „Single-trails“ in Varen zu sein. Dort konnte ich die Arme lockern, welche doch recht strapaziert wurden! Der anschliessende Aufstieg (nochmals die Felsenstrasse) konnte ich dann weniger geniessen. Die Steigung wollte nicht mehr aufhören und zum ersten Mal stellte ich mir hier die Frage: „WIESO?“ Der Kopf mag nicht mehr und mit dem Willen musst Du nun einen Weg finden, dieses Tief zu überwinden. Weil der Körper hat noch Reserven – diese habe ich dann auch angezapft, so dass ich überglücklich in Leukerbad ins Ziel fahren konnte!

Dann ging alles schnell: Duschen (kalt) – essen – Massage – schlafen. Hier noch zu erwähnen, dass es in Leukerbad wohl nur ca. 0° war in der Nacht – mein dünner Schlafsack definitiv die falsche Wahl! Zudem war die  Luftmatratze höchstens als Plastikabdeckung gegen den Boden zu verwenden – von Luft konnte keine Rede sein!

Sonntagmorgen: Tagwache um 03.30h und los gings im gleichen Stil: Anziehen – Zelt demontieren – Auto packen – Morgenessen – Sändle beim Bikestart anfeuern – abreisen. Und schon waren wir in Raron in der Wechselzone. Bis die Sonne ins Rhonetal durchgedrungen war, herrschte in den meisten Begleitfahrzeugen „Tiefschlaf“, doch dann kamen Gigathleten und Supporter aus allen Löchern um die Wechselzone zu bevölkern. Nun ging das Warten los und nach einigen Kommunikationsschwierigkeiten fuhr Sändle in der Wechselzone ein. Das hiess aber für mich noch lange nicht „los“ – sondern noch warten bis Sie ihre 4 Runden im Baggersee absolviert hatte. Kurz nach zwölf schwang ich mich aufs Rennvelo um meinen Teil zum „guffäraherte Sunntig“ beizutragen.

Die Rennvelofahrt nach Zermatt war soweit in Ordnung. Ich konnte mein Tempo ziemlich gut durchziehen und hatte noch keine Ermüdungserscheinungen. Beim Lauf wurde ich jedoch nach 1km zurückgebunden – es war zu steil für mich und ich marschierte. Loosli erklärte mir im Ziel anschliessend, dass er bis zum km 9 alles gelaufen sein! Ich habe aber auch mit marschieren noch ein paar eingeholt. Ab km 4 gings dann auch für mich laufend weiter, so dass ich in einer sehr guten Zeit bereits die Hälfte absolviert hatte. Nun jedoch kamen die wirklich harten Abschnitte. Immer wieder wurden kurze flache Stücke mit langen, steilen Anstiegen unterbrochen. 2x kam ich wieder an die psychische Grenze. Inzwischen liebe ich diese Herausforderung, denn Kopf zu überlisten! Nach 2,5 Std war ich dann auf dem Gornergrat – ein kleiner Muskelkrampf kurz vor dem Ziel gab mir jedoch zu denken. Schaffe ich nun noch den Aufstieg mit dem Rennvelo auf die Moosalp? Wenn dort Krämpfe kommen, dann „guet Nach am füfi“!

Die Retourfahrt nach Zermatt mit der Bahn verbrachte ich „dehnend“ und „essend“ – zudem noch ein intensiver Kulturaustausch mit einem Taiwan-Päärchen. Kleiderwechsel in Zermatt und ab auf’s Rennrad. Da bis nach Stalden hinunter „Neutralisiert“ war, stellten wir (einige Singels und couples) eine Gruppe zusammen und fuhren geschlossen hinunter. Unter Gemütlich verstanden diese „Velofreaks“ einen Schnitt von ca. 38 km/h! Und nun kam das letzte Hindernis, welches zwischen mir und dem Ziel in Turtmann stand: die Moosalp mit einem Anstieg von 1’200 Hm auf 14km.

Der erste Drittel war hart und ich an der Leistungsgrenze. Der Aargauer Schnurri (der gleiche wie vom Samstag) hatte mich abgehängt – es wurde sofort ruhiger und ich konnte „beängstigend“ mein Keuchen hören – und ich kämpfte zum 4 Mal gegen meinen Kopf an. Mit einer fahrenden Verpflegung tankte ich neue Energie und ab dem 2. Drittel waren die Beine wieder einigermassen okay. Und für den letzten Abschnitt des Aufstieges kamen wohl einige Glückshormone dazu. Ich spürte das Ziel vor mir und schaltete locker einen Gang höher. Die 2 Couple Atleten an meiner Seite riefen noch was von „Bergfloh“ und „kennsch dr Fuentes?“ nach. Ich pedalte dem höchsten Punkt entgegen und freute mich bereits auf die lange Abfahrt hinunter nach Turtmann. Oben angekommen, wollte ich die freudige Botschaft meinen „Gspändli“ mitteilen, doch niemand nahm das Natel ab. Na gut, dann fahre ich halt weiter. So gings mit Tempo 60 – 70 km/h dem Ziel entgegen. Um 21.00h fuhr ich in Turtmann ein und konnte mit Sändle und unserem Klasse Supporter Beily die Ziellinie überqueren – mit einem Purzelbaum! Emotionen pur und einfach Glücklich, diese Herausforderung gemeistert zu haben.

Stegu
GIGATHLON 2011 – Sändle

Endlich war es 1. Juli und der Gigathlon stand vor der Tür. Die zahlreichen Trainingsstunden (Schneeschuhlaufen, Laufen, Inlinen, Biken, Schwimmen, auch einmal Langlauf war dabei) konnten nun auf die Probe gestellt werden.

Stegu und Beily kamen mich am Freitagmorgen um 10.00 Uhr abholen. Nachdem alles Gepäck verstaut war, ging es ab ins Wallis.

In Goppenstein gab es noch eine Mittagsstärkung. Ohne Aprikosen zu kaufen checkten wir in Turtmann rechtzeitig ein.

Stegu begann zu „nüschele“ und machte sich bereit für seine erste Disziplin. Um 16.00 Uhr wo Beily und ich bereits in auf dem Weg nach Leukerbad waren, gings für Stegu los mit den Inlines!

In Leukerbad haben wir unterdessen unser Zelt und auch noch die zwei Zelte unserer Nachbaren (eine gute Tat pro Tag…!!!) aufgestellt. Pünktlich, so wie es Stegu geplant hat, erreichte er das Ziel in Leukerbad. Beily und ich waren rechtzeitig im Zielgelände um Stegu in Empfang zu nehmen. Stegu ist nun in den absolvierten Disziplinen mit 1:0 in Führung gegangen. Nach dem Abendessen freute ich mich sehr auf meinen kuscheligen warmen Schlafsack! Sleep well…

Bis ca. 1 Stunde bevor der Wecker klingelte (also um 02:30 Uhr) konnte ich gut schlafen, dann begann allmählich die Nervosität. Nach dem Frühstück brachte mich der Car nach Turtmann. Ohne Hektik, zog ich meine Inlineausrüstung an. Um 6:00 Uhr ertönte der „schreckliche“ Gigathlon Song, und der Samedi Glacial war eröffnet. Die Strecke nach Sion war schön, die Morgenstimmung herrlich. Das Tempo habe ich nach der Hälfte etwas zurückgenommen da ich heute noch zwei weitere Disziplinen zu absolvieren habe. Ohne mein rechtes Knie zu spüren (wie es gewöhnlich während dem Inlinetraining war) übergab ich den Zeitmess-Chip an Stegu und es stand 1:1!
Stegu war auf dem Rennvelo, und Beily und ich machten uns auf nach Crans Montana. Unterwegs konnten wir noch die schnellsten Inlinern der Team of five Teams beobachten.
Beily hat mich beim Kohlenhydrat tanken und schwimmtauglich zu machen unterstützt, dann pedalte Stegu schon heran. Das Wasser war keine Abkühlung, denn es war lauwarm. Es waren 4 Runden zu schwimmen und nach jeder Runde genehmigte ich mir ein Stück Banane. Denn ich sah, dass viele Athleten (Singles und Couples) wegen Krämpfen lange Pausen brauchten oder gar aufgaben, und hoffte, dass mir das nicht passieren würde. Nach etwa 3 Runden, merkte man, dass nun auch viele Team of five Team`s am Schwimmen waren, denn der Platz wurde enger, und das Gerangel grösser. Nicht ganz unglücklich dass ich die vier Runden beendet habe, hiess es zügig in die Laufkleidung zu schlüpfen.
Mit Camelbag und reichlich Gel machte ich mich auf den Weg zum Plaine Morte. Die Aussicht und das ganze Feeling war einfach unbeschreiblich. Das meiste der Strecke habe ich in zügigem Marsch-Tempo bewältigt. Die letzten 2 km waren die schlimmsten, das der Sauerstoff weniger wird, merkte man gut. Noch etwas vor meiner Vorgegebenen Zeit kam ich oben auf der Plaine Morte an! Wow, super, der Samstag habe ich geschafft!!!
Nun begann der etwas erschwerliche Weg mit der Gondel nach unten zu kommen!
Ich überreichte Stegu den Chip, wünsche ich alles Gute für die Bikestrecke, und es stand 3:2 für mich J

Beily chauffierte mich wieder nach Leukerbad. Ohne viel Zeit übrig zu haben, haben wir am Ziel nicht lange auf Stegu warten müssen! Jetzt steht es 3:3, und der Samstag ist von beiden voll und ganz absolviert!
Das Abendessen hat mir nicht ganz gemundet und die Wartezeit zum massieren zögerte die Nachtruhe hinaus.
So läutete um 03:30 Uhr schon der Wecker wieder.
Mit nüschele, um mich biketauglich zu machen brauchte ich mehr Zeit als geplant. So blieb nicht viel Zeit zum frühstücken, was ich später bereute.
Noch bei Dunkelheit, ertönte um 5:00 Uhr der Gigathlon Song, und die Bikestrecke am gguferhertä Sunntag war für die Gigathleten frei. Ein langer Aufstieg nach Tschärmillonga, dann eine coupierte Phase und dann die grosse Qual hinauf zum Heruhubel. Nun büsste ich die fehlende Zeit zum frühstücken ein….. Auch noch mit dem Gedanken dass es mir nicht reichen wird, denn Kontrollschluss zu erreichen, kämpfte ich mich weiter den Pfad hinauf. Kurz vor der Abfahrt, rief Beily an und versicherte mir, dass der Kontrollschluss erst 14:15 Uhr wäre und nicht schon 09:45 Uhr. Ungläubisch fuhr ich nach Steg hinunter, der Rohne entlang nach Raron. Wenige Kilometer vor dem Ziel stürzte ich noch bei der Einfahrt zu einer Brücke. Dann endlich war die Wechselzone zu erkennen, mit grosser Verspätung warf ich das Bike auf die Wiese. Nach einer Pause mit Trinken und Essen, presste ich mich mit Hilfe von Beily in den Neoprenanzug und nahm meine letzte Disziplin, das Schwimmen in Angriff. Das etwas kühlere Wasser war eine herrliche Abkühlung. Wieder waren es 4 Runden zu schwimmen, und wieder gönnte ich mir die Zeit zum Bananenessen. Ohne Krämpfe und ohne in der Schlägerei unter zu gehen übergab ich den Chip an Stegu, und jubelte dass es nun 5:3 für mich stand! Stegu machte sich mit dem Rennvelo auf nach Zermatt. Er hat jetzt noch seine zwei letzten Disziplinen zu bewältigen.
Beily und ich fuhren los. Unterwegs durfte ein Zmittagshalt nicht fehlen. Für mich gab es eine Käseschnitte zur Stärkung! Da nun Stegu auf sich alleine gestellt war, gestatteten wir uns eine Erholungseinheit im Brigger Bad! Wie herrlich……

Später in Turtmann angekommen, konnten wir den Zieleinlauf der „5 gäge 2“ mit verfolgen. Dann wurde unser Zelt aufgestellt, das Abendessen genehmigt. Und danach, wartete Beily und ich vor dem Ziel auf Stegu. Er brauste an, und wir liefen gemeinsam mit einem Purzelbaum über die Ziellinie.

Wow, unser Ziel, ans Ziel zu kommen, erreicht! Wow! Mega GIGA!

GIGATHLON 2011 – Stefu Loosli

Nach der ersten Nacht im Zelt, sollte am Samstag 2. Juli mich und die Schwimmerin Dodle, der Wecker um 06.00 Uhr wecken. Dies machte aber bereits 20 Minute vorher der Speaker, da die Singels und Couples bereits mit den Inline starteten. Nach dem Morgenessen und dem Packen, ging es Richtung Turtmann Bahnhof. Dort warteten bereits zig weitere Gigathleten um via Sierre nach Crans – Montana zu gelangen. Dort hatte ich noch Zeit zum trinken, Toilettenangelegenheiten zu erledigen etc. Die Nervosität stieg plötzlich, als der Velofahrer Jürgu anrief und noch 20 Minuten mit dem Rad zurückzulegen hatte. Danach nahm Dodle die 3 km Schwimmen in Angriff. So hatte ich noch etwa eine Stunde Zeit. Die Nervosität stieg wohl ungebremst weiter, die Startnummer ging beinahe vergessen und die langen Schlangen bei den Toi Tois wusste man anders zu umgehen…. Nach einem kurzem, sehr kurzem Einlaufen und Warm Up, begab ich mich in die Wechselzone. Dort war bereits der Teufel los, SchwimmerInnen suchten verzweifelt ihre LäuferInnen, es ging wie im hölzernen Himmel zu und her und als sich dies ein wenig ruhte, kam schon Dodle her gerannt und ich konnte den Zeitmesschip übernehmen. Doch wie macht man dieses Ding an das Bein wenn man Nervös ist? Keine Ahnung, irgendwie hing dieser Bändel an meinem Bein, beim ersten Verpflegungsposten, half mir Gott sei Dank eine Frau die Bananen verteilte diesen verflixten Bändel am Bein korrekt zu befestigen. So konnte ich unbeschwert weiterrennen Richtung Plain Morte. Es wurde kurviger und steiler. Man passierte gar noch einen Kuhstall der im Winter als Apres-Ski Bar dient, erzählte mir jedenfalls die junge hübsche Frau die ich gerade überholte. Doch Apres-Ski war weit entfernt, etwa 2 km später gab es Wasser und ein Stück Banane. Danach ging es plötzlich wieder abwärts, da gingen Höhenmeter flöten. Ausserdem war es gefährlich und erforderte höchste Konzentration. Doch schon bald ging es endlich wieder hinauf, vorbei an der Mittelstation und dem letzten Verpflegungsposten, nochmals den Mund mit Bananen vollstopfen und mit Wasser runterspülen und die letzten 4 km in Angriff nehmen. Nun wurde es anspruchsvoll, ähnlich wie beim Leiterspiel, kommst du aufs „rote Feld“ geht es ruck zuck 300 Meter runter. Ich hatte wohl Glück und erwischte lauter „blaue Felder“, jedenfalls kam es mir vor ich überholte ständig nur. 2 bis 3 km vor dem Ziel kam noch das „verreckteste“ Teilstück, auf allen Vieren ging es über Schneefelder und in den steilsten Aufstiegen, lagen bereits Läufer mit Krämpfen in den Steinhängen, natürlich versuchte man diese mit klatschen nochmals anzufeuern. Weit konnte es nicht mehr gehen, ein Läufer neben mir meinte nach seiner Uhr ginge  es nur noch 100 Höhenmeter und siehe da das Schild nur noch 1 km. Bei diesem Schild überholte ich auch noch unsere Couple Frau Sändle. Natürlich feuerte man auch sie an. Oben angekommen schaute ich auf die Uhr. Ich rechnete mit 2 ½ Stunden wenn es gut läuft, es lief nicht schlecht, die Beine fühlten sich immer noch an wie von einem jungen Reh und ich staunte nicht schlecht, als ich die 14 km und 1600 hm in 2 Stunden und 7 Minuten absolvierte. Das Glas Rotwein am Abend zuvor hatte seine Wirkung nicht verfehlt. Auf dem Plain Morte wartete man zuerst auf die Kleider und musste sich dann noch irgendwie hinunter nach Crans Montana kämpfen, um den Zeitchip an Kuri zu übergeben. Somit war für mich der erste Wettkampftag beendet.

Am Sonntag stellte man schon gar kein Wecker mehr, der Speaker erledigte das wecken wieder um 20 vor 6. Mich erwarteten 4 Stunden Zugfahren, 15 km und 1540 Höhenmeter Rennen. Nach dem Morgenessen und Packen machte ich mich auf dem Weg zum Bahnhof. Unterwegs kontrollierte ich etwa 47-mal ob ich den Zeitmesschip dabei habe. Von Turtmann ging es mit einem Extrazug via Visp nach Zermatt. Da es Sammelstarts gab, reisten rund 200 LäuferInnen ebenfalls nach Zermatt. In meinem Abteil sassen 3 ältere Emmentaler, die lustige Anekdoten erzählten. So verging die Reise im Fluge. In Zermatt angekommen, checkte man erstmals die Wechselzone und das Gelände. Um 11.20 Uhr reihte ich mich im Massenstart ein. Aus Taktischen Gründen nicht vorne bei den verbissenen Läufern, sondern hinten, vorwiegend bei den „Hausfrauen“. Ich wusste die ersten 9 Kilometer gehen noch nicht so steil hinauf und die Strasse ist genug breit zum überholen. So startete ich, die ersten Kilometer waren nach dem Motto; Gas geben, bremsen, hupen. Auf den vielen Flachstücken wollte ich möglichst Kräfte sparen, selbst zum Wasser lösen blieb noch Zeit. Nach zwei Bahnüberquerungen und zwei Verpflegungsposten auf der Riffelalp ging es noch 6 Kilometer hinauf. Plötzlich kam eine Gruppe Japanern entgegen. Ich weiss zwar nicht was „Spinncheib“ auf Japanisch heisst, doch dieses Wort fiel bestimmt. Auf dem Riffelboden ging es zuerst etwas flacher weiter Richtung Riffelberg. Die Aussicht war einfach unbeschreiblich. Mit dem Matterhorn vor den Augen einen Berg hinauf quälen ist doch das schönste was es gibt. Doch es wurde verreckter und verreckter. Plötzlich kam eine Tafel 200 m bis zur Verpflegung, doch man sah nur eine Wand. Danach ging es noch 2 Kilometer, man sah den Gornergrat, doch der schien noch Meilen weit entfernt. Egal nochmals leiden und hinauf. Der letzte Kilometer  fühlt sich an, als ginge er ewig, kein Wunder bei Kilometerzeiten zwischen 8 und 9 Minuten. Kurz vor dem Ziel hört man schon die Speakerin, nochmals kurz hinauf, noch über die Treppe und schon ist man auf 3089 m. ü. M. Unglaublich man hat es geschafft  und ein Blick auf die Uhr bestätigt die Aussage der Japanern. Spinncheib. In 2 Stunden und 10 Minuten absolvierte man diese Strecke. Danach ging es mit der Gornergrat Bahn in 45 Minuten wieder hinunter nach Zermatt. Dort suchte ich den Velofahrer Jürgu und übergab ihm den Zeitmesschip. Nach rund 90 Minuten Zugfahren war man wieder in Turtmann.

Loosli Bohonos

GIGATHLON 2011 – Renate

Am Freitag 1. 7. 2011 stand nur die Anreise nach Turtmann auf dem Programm. Um 17:30  war der Treffpunkt in Gigathlon – Camp  abgemacht, um dort gemeinsam mit den anderen vier Teilnehmern des 5-er Teams einzuchecken und die Zelte in Empfang zu nehmen. Nach einer mühsamen Zugfahrt, ab Bern gab es keine Sitzplätze mehr, der ganze Zug war voller Gigathlethen mit Velos, Bikes und anderem Gepäck, landete ich um 17:20 im Wallis. Nun, sofort auf zum Fluggelände, wo unser Camp war und da wartete ich jetzt vor dem Check-In Point auf meine Teammitglieder, wartete und wartete.

Doodle, Loosli, Jürg und Kuri, die mit dem Auto angereist waren, mussten Velo und Bike in Sion und Crans-Montana deponieren und kamen erst gegen 19:00 in Turtmann an. Endlich waren wir als Team komplett und konnten das Abenteuer Gigathlon konkret in Angriff nehmen.

Am Samstag, 2. 07. 11 sollte ich als erste den aktiven Wettkampf für unser 5-er Team eröffnen. Ziemlich nervös stand ich um 7:15 im Startgelände in die vorderen Reihen ein. Die Temperatur war um 6° und ich telefonierte angespannt mit meinem Teamkollegen Kuri, damit er mir die überflüssigen Kleider, die ich noch zum Warmhalten trug, abnehmen konnte.

Endlich, punkt 8:00 ging’s los, auf zu einer eigentlich einfachen Strecke, die ich schon 2-mal vorher abgefahren war. Alle Skater hatten von Anfang an ein recht hohes Tempo vorgelegt, aber schon bald gab es erste Stürze. Im Tunnel dann einen ersten Massensturz, zum Glück konnte ich ausweichen und bald waren wir auf dem Rhonedamm.  Dort schloss ich mich einer 6-er Gruppe an und in flottem Tempo ging es Richtung Sion. Leider hatte es immer wieder Wurzeln, die den Asphalt uneben machen und fürs Inlinen tückisch sind.

Plötzlich stürzt die Skaterin direkt vor mir, unmöglich meinen Sturz noch abzuwenden!! Schon liege ich am Boden und vor allem meine Hüfte und mein Ellbogen schmerzen und bluten.  Sich möglichst schnell wieder aufrappeln, ein Blick auf die gestürzte Kameradin, ein kurzes Nachfragen, ob‘s geht und weiter Richtung Sion.

Zum Glück gabt’s keine Zwischenfälle mehr und in Sion fand ich in der Wechselzone auch recht schnell meinen Partner Jüre und konnte ihm den Zeitmesschip übergeben, damit er zur anstrengenden Rennvelostrecke starten konnte. Nun ging’s zuerst zur Sanitätsstelle, da musste ich mich in eine lange Schlange von Verletzten einreihen, es hatte ein paar Inliner, die sahen schlimm aus, auch solche mit Handgelenkbrüchen, zum Glück waren es bei mir nur Schürfungen. Nach dem Umziehen gings weiter nach Crans Montana, um Doddle, unsere Schwimmerin, zu unterstützen.

Sonntagmorgen war um 04:15 Tagwacht, um 6:00 sollte der Start in Turtmann sein und dann standen die 750 Höhenmeter nach Leukerbad auf dem Programm. Die Inlineskates sind eigentlich kein Sportgerät, um damit Höhenmeter zu fressen aber zum Glück hatte mich Stegu in den Gebrauch von Langlaufstöcken eingeweiht, so sah ich dem Aufstieg recht zuversichtlich entgegen.

Bis nach Susten gings noch ganz gemütlich aber dann begann der Aufstieg. Weil ich noch nie so viele Höhenmeter mit den Skates gemacht hatte, packte ich die Sache langsam an. Bald aber merkte ich, dass sich die Trainingsfahrten auf die Lueg auszahlten. Ich überholte  locker immer wieder andere Inliner und konnte die Fahrt sogar geniessen. Als wir uns Leukerbad näherten, blickte ich auf die Uhr und sah, dass ich über eine halbe Stunde Vorsprung auf die von mir geschätzte Zeit hatte. Nun versuchte ich Kuri anzurufen, damit er nicht noch beim Morgenessen sitzt, wenn ich in die Wechselzone komme. Niemand nahm das Telefon ab, aber in der Wechselzone war Kuri parat und machte sich sofort auf die Bikerstrecke.

Jetzt war der sportliche Teil des Gigathlons für mich schon vorbei und Teamunterstützung und Geniessen waren angesagt. In Raron warteten wir auf unseren Biker und feuerten Doodle dann beim Schwimmen an. Nachdem sich Jürg auf die die Rennvelostrecke Richtung Zermatt gemacht hatte, gings zurück nach Turtmann,  dort konnten wir ganz entspannt bei einem Bier auf Loosli und Jürg warten.

Mit SMS wurden wir auf dem Laufenden gehalten und erfuhren von den super Leistungen der Teammitglieder, die noch im Einsatz waren.

Der abschliessende Höhepunkt war dann das Einlaufen im Ziel als 5-er Team und so ging das Gigathlon Wochenende im Wallis zu Ende.
GIGATHLON 2011 – Dodle

Nach einer sehr kalten Nacht standen Loosli und ich früh Morgens auf, dank dem Start der Inliner sogar noch früher als geplant. Mit dem guten Frühstück im Magen machten wir uns dann auf den Weg. Mit Zug und Bus fuhren Loosli und ich nach Montana. Dort hatte ich noch viel Zeit, um nervös zu werden, denn wir waren viel früher als nötig dort. Gut so – denn so hatte ich alle Zeit, mir die Wechselzone und vorallem den See anzusehen. Ein flotter Walliser hat mich noch beruhigt; der See sei sicher gegen die 20°C warm. Meine Sorgen, ich werde erfrieren, erübrigten sich also. Die vier runden im See blieben jedoch…

So feuerten Loosli und ich die Gigathleten fleissig an, sogar Stegu und Dratra konnten wir noch kurz bejohlen. So verging die Zeit schnell, und noch schneller war plötzlich Jürg da, welcher mir den Chip übergab. Endlich gings auch für mich los… Mit voller Blase – leider fiel mir plötzlich die Zeit zum entleeren- rannte ich Richtung See. Schnell bemerkte ich, dass der Platz im See leider ziemlich begrenzt war: Oft wurde ich bei den Bojen „überschwommen“ und auch sonst bekam ich den einen oder anderen Ellenbogen zu spüren. So empfand ich die vier Runden eher als Qual, und ich war wirklich froh, als ich nach meinen vier Runden raus konnte, ohne wie vorher wieder rein zu müssen. Die Chip-Übergabe klappte auch bei Loosli und mir reibungslos. Der erste Tag war für mich also geschafft. Nach diesem ersten Tag war ich bereits so müde, dass ich den wohlverdienten Schlummertrunk verpasste.

 

Der zweite Tag war umso schöner. Als ich in die Wechselzone kam, hatte ich zwar einen Schock: Viele SchwimmerInnen standen bereits in de Wechselzone, und zwar in voller Montur. So dachte ich, ich sei viel zu spät und müsse dies jetzt den anderen SportlerInnen gleich tun. Jürg beruhigt mich, und sagte es ginge sicher noch bis zu 45 Minuten. Also fragte ich mich weiterhin ab den Verrückten, die doch tatsächlich über eine Stunde im Neoprenanzug in der prallenden Sonne auf die Biker warteten. Drei Fehlalarme später war es dann ernst; Kuri kam in die Wechselzone und übergab mir den Chip. So rannte ich wiederum Richtung See, den ich dieses Mal noch nicht betrachten konnte. Die Laufstrecke bis dahin fand ich ziemlich lang; im Neoprenanzug zu rennen war in dieser Hitze nicht wirklich angenehm. Umso angenehmer war dann der Sprung ins Wasser; der See hatte die perfekte Temperatur. Ich nahm mir vor, doch lieber etwas ausserhalb der Bojen zu schwimmen, damit ich diesmal meinen Rhythmus finden konnte. Mit Rhythmus wars tausend Mals schöner als ohne; ich schwamm und schwamm und konnte es richtig geniessen. Meine Familie, die extra angereist war, feuerte mich nach jeder Runde an, worüber ich mich sehr freute. Wiederum nach vier Runden verliess ich das Wasser; dieses Mal jedoch mit etwas Wehmut.

Abends liefen wir als Team ins Ziel ein; die Freude war riesig. Gemeinsam erwarteten wir noch Dratra und Stegu, welche den Gigathlon doch tatsächlich als Couple-Team gemeistert haben. Wir alle genossen die Stimmung, und feierten noch ein wenig. Der nächste Tag im Brigerbad war der perfekte Abschluss für den Gigathlon on the rocks; es ist und bleibt ein super Erlebnis für mich.

 

31 Jul

Liebe Tippspieler / -Innen,

Vielen Herzlichen Dank für Eure Unterstützung unserer beiden Teams. Wir haben das Wochenende im Wallis mit viel Schweiss, wunderschönem Wetter und einer enormen Freude am Sport hinter uns gebracht. Nach ein paar Tagen waren auch die definitiven Ranglisten im Internet abrufbar. Wir haben diese noch etwas „setzen“ lassen, bevor wir die Auswertung des Tippspiels angegangen sind.

30 Jun
Team of five Couple         Fotos         Trainingsberichte
Strecken-und-Zeitplanung Strecken-und-Zeitplanung Sponsoring Tippspiel (letzter Stand 30.06.2011)
Resultate  Resultate MBGI  Wettampfberichte
       

Gigathlon 2011 on the Rocks

Am 1. Juli ging es endlich los. Nach unzähligen Trainingsstunden konnten wir endlich ins Wallis reisen. Das Couple Team mit Sandra Trachsel, Stephan Huber und Supporter Michael Huber reisten bereits am Freitagmorgen nach Turtmann / Leukerbad.

Das Team of Five, reiste nach dem Mittag ins Wallis. Jürg Bachmann, Stefan Kurt, Dominique Kohler und Stefan Loosli mit dem Auto und Renate Seitzinger mit dem Zug. Die vier Gigathleten mussten in Sierre das Rennvelo von Jürg und in Crans-Montana das Bike von Kuri deponieren.

Um diese Zeit startete bereits Stegu mit den Inline und Stöcken in Turtmann um hinauf nach Leukerbad zu gelangen. Der Gigathlonstart vom Couple-Team glückte, Stegu brauchte nicht ganz anderthalb Stunden und belegte den 110. Platz von 231 Mitstreitern.

Unterdessen wartete in Turtmann bereits Renate sehnsüchtig auf die vier restlichen Teammitglieder, die „nur“ mit einer Verspätung von 90 Minuten im Camp eintrafen. Nun hiess es anmelden, Zelt aufstellen und Nachtessen einnehmen. Nach dem Nachtessen verabschiedete sich Renate nach Leukerbad, da sie dort übernachtete. Die restlichen vier, gönnten sich noch einen Schlummerdrunk bevor es in den Schlafsack ging.

Auch das Coupleteam, das in Leukerbad sein Camp hatte, tankte nochmals die Reserven mit dem Nachtessen auf, bevor es zum verdienten Schlaf ging. Einzig der Supporter Beily, musste Gerüchten zu folge noch in den Garten „jätten“ gehen.

Am Samstag ging es bereits um 06.00 Uhr für das Couple Team los. Sändle nahm die 33 km von Turtmann nach Sitten mit den Inline-Skates in Angriff. In Sitten wartete bereits Stegu mit dem Rennvelo. Nun wurde sogar Stegu etwas nervös, nichtsdestotrotz machte er sich auf den Weg die 59 km und 2000 hm abzustrampeln.

Während dieser Zeit machten sich vom Team of Five, Doodle und Loosli mit dem Zug bereits auf den Weg Richtung Siders, um anschliessend nach Crans-Montana zu gelangen. Währenddessen machten sich die Inliner in Turtmann parat, darunter auch Renate. Um 08.00 Uhr, ging es endlich auch für die Teams of Five los. Renate nahm die 33 km Inline-Strecke in Angriff. Gar nicht so einfach inmitten von beinahe 900 Athleten. Ein Sturzfestival sondergleichen. Leider erwischte es auch Renate. Trotz Schürfwunden an den Hüften und Ellbogen ging es weiter Richtung Sitten.

Währenddessen war Stegu mit seinem Rennvelo im Aufstieg Richtung Crans-Montana. Er wurde von einem Aargauer Single Athleten „zu gelabert“ und kam kaum zu Wort. In Crans-Montana übergab er sein Zeitmesschip an Sändle. Die Anschliessend in den 19 Grad warmen See stieg.

Da war Renate schon in der Sanität gewesen und mittels Schuttlebus auf dem Weg nach Crans-Montana. Ebenfalls Jürg, aber nicht mit dem Bus sondern dem Rennvelo.

Sändle schwamm ihre 4 Runden, respektive 3 km und machte sich anschliessend auf den Weg mit den Laufschuhen hinauf auf die Plaine Morte.

Zu dieser Zeit wartete Dodle bereits in der Wechselzone und bekam die Meldung das Jürg nächstens eintreffen wird. Schon war Jürg da und Dodle im Wasser. Da in diesem kleinen See x 100 Gigathleten am Schwimmen waren, bekam Dodle den einten oder anderen Ellbogen ab. Nach den vier Runden wurde sie endlich von der „Schlägerei“ Schwimmen erlöst und rannte in die Wechselzone, wo bereits Loosli wartete und den Zeitmesschip entgegen nahm. Er nahm die 14 km und 1600 hm ebenfalls in Angriff.

Sändle befand sich immer noch im Aufstieg auf die Plaine-Morte. Nach ca. 8 km Aufstieg ging es rund einen km hinunter und es gingen etwa 200 hm flöten. Anschliessend kamen die 4 letzten und härtesten km. Auf dem letzten km überholte Loosli schliesslich Sändle und kurz darauf war man auf 2882 m. ü. M. und im Ziel. Anschliessend wurde die Zeit gestoppt und es ging mit der Gondelbahn hinunter nach Crans-Montana.

Dort warteten bereits Stegu auf Sändle und Kuri auf Loosli. Beide nahmen die 31 km und 1440 hm in Angriff. Am Abend erreichten beide heil das Ziel. Die Bilanz nach dem Samedi Glacial. Das Couple Team benötigte für die5 Disziplinen 11 Stunden 59 Minuten und 47 Sekunden und belegte mit dem Inline vom Freitag den 180. Rang von 223 Teams.

Das Team of Five benötigte für die gleichen Distanzen 9 Stunden 57 Minuten und 2 Sekunden und waren auf dem sehr guten 305. Rang von 829 Teams rangiert.

Da es am Sonntag nochmals gleich hart wird, hiess es die Reserven sofort wieder aufladen, den Dul-X Massagestand besuchen und den obligaten Schlummerdrunk zu sich nehmen.

Das Couple-Team musste am Sonntag bereits um 03.30 aufstehen. Keine Stunde Später stand auch schon Renate auf. Ebenfalls in Turtmann stand nicht viel später Kuri auf.

Um 05.00 Uhr startete Sändle mit ihrem Bike. Leider bekundete sie Mühe und fuhr in einen Hungerrast.

Um 06.00 Uhr starte dann auch Renate mit den Inline, sie absolvierte dieselbe Strecke wie Stegu am Freitagnachmittag. Als Renate nach einer Stunde und 43 Minuten  in Leukerbad ankam, übergab sie den Chip an Kuri, der die 55 km und 1450 hm Richtung Raron in Angriff nahm. Zu dieser Zeit war Jürg mit dem Rennvelo und Dodle mit dem Zug Richtung Raron unterwegs. Loosli nahm eine zwei stündige Reise mit dem Zug von Turtmann nach Zermatt in Angriff.

Unterdessen, kam Sändle in Raron an und musste sogleich noch die drei km im Baggersee schwimmen. Nach einer Stunde und 42 Minuten war auch dies geschafft und Sändle hat den Gigathlon im Couple Team überstanden. Nun war Stegu schon mit dem Rennvelo Richtung Zermatt unterwegs.

Auch Kuri kam in Raron an und schickte Dodle ins Wasser. Sie schwamm bewusst etwas weiter aussen, um den „Schlägereien“ im Wasser auszuweichen, was ihr auch gelang, denn nun konnte sie die vier Runden geniessen. Angefeuert von ihrer Familie kam sie nach etwas über einer Stunde aus dem Wasser und übergab an Jürg den Zeitmesschip, der sich nun ebenfalls Richtung Zermatt begab. Zur selben Zeit hatte Loosli einen Massenstart in Zermatt und er begab sich Richtung Dach des diesjährigen Gigathlons, nämlich 15 km und 1540 hm hinauf auf den 3083 m. ü. M. gelegenen Gornergrat.

Als Loosli das Ziel erreichte und noch kurz das Matterhorn bestaunen konnte, kam Stegu in Zermatt an und begab sich ebenfalls auf die Laufstrecke.

Inzwischen kam Loosli mit der Gornergrat Bahn wieder in Zermatt an und übergab Jürg den Zeitmesschip, der inzwischen ebenfalls die erste Velostrecke absolvierte und kurzdarauf nach Stalden fuhr, wo die Zeitmessung wieder losging. Er musste noch 68 km und 1211 hm zurücklegen.

Inzwischen hatte auch Stegu das Dach des Gigathlons erreicht nun musste auch er „nur“ noch die Velostrecke absolvieren.

Inzwischen stiess Loosli in Turtmann zu den anderen Teammitgliedern und man wartete bis Jürg das Ziel passieren wird. Plötzlich kam ein Radfahrer in einem gelben Leibchen und es war Jürg, das Team of Five lief mit ihm über die Ziellinie und man absolvierte zu fünft die 10 Disziplinen, 340 km und 1111 hm in genau in 22 Stunden 17 Minuten und 20 Sekunden. Insgesamt wurde man 284. von 795 Teams.

Stegu war immer noch unterwegs, der Rest ging bereits das Nachtessen und den Gigathlon Coup einnehmen. Gegen den Abend war es dann so weit, noch vor dem Eindunklen und Kontrollschluss kam Stegu ins Ziel. Das Couple-Team benötigte für dieselbe Strecke 27 Stunden 21 Minuten und 52 Sekunden. Oder Massgebend für unser Tippspiel, das Team of Five hatte einen Vorsprung von 5 Stunden und 4 Minuten.

Anschliessend wurde das erreichte noch gefeiert. Am Montag liessen diejenigen, die nicht Arbeiten mussten den Gigathlon im Brigerbad ausklingen. Ein unvergessliches Erlebnis ging zu Ende.

Die Gewinner des Tippspiels und die gesamte Tippliste ist auf tvroggwil.chtvroggwil.ch unter der Rubrik Gigathlon ersichtlich. Ebenfalls findet man dort von jedem Gigathlon einen Erlebnisbericht von seiner absolvierten Strecke und unzählige Fotos.

Gigaloosli

weitere Infos zum Gigathlon: Gigathlon Website

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18 Jun

GIGATHLON 2011 – DTV & STV Roggwil

 

Die Zeit vergeht wie im Fluge und in wenigen Tagen starten wir im Wallis zu unserem Ausdauer-Abenteuer. Die 7 Gigathleten aus den 2 Teams (1x Couple und 1x Team of five) haben sich individuell vorbereitet. Dabei haben einige unzählige Runden im Burgäschisee geschwommen, ein paar habe die aktuellen Strecken mit einem Ausflug ins Wallis begutachtet, 2 hatten ein Bike-Trainingswochenende im Tessin, andere durchkreuzten den Oberaargau in allen Richtungen mit den Inlineskates, kombinierten Verwandtenbesuche mit Trainingseinheiten, durchquerten den Vierwaldstättersee oder absolvierten 3 Pässe Touren an Sonntagen.

Bei mir persönlich ergab sich daraus durchschnittlich 8 Stunden zusätzliches Ausdauertraining pro Woche (neben den Turnvereinabenden). Um dies alles neben Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, nahm ich doch einige Opfer in Kauf. So waren halt einige Trainings an ungünstigen Zeiten (z.B. sofort nach dem Mittagessen, oder direkt nach eine 9-Stunden Arbeitstag) und wohl eher suboptimal. Nichts desto trotz fühle ich mich fit und parat für die Herausforderung vom 1. – 3. Juli im Grossraum Leukerbad.

Noch einige Infos zu den Start- und Zielzeiten:

2-er Team:    Freitag, 1.7.2011     Start: 16.00h – Ziel (ca.): 17.30h

Samstag, 2.7.2011  Start: 06.00h – Ziel (ca.): 19.00h

                        Sonntag, 3.7.2011  Start: 05.00h – Ziel (ca.): 19.45h

5-er Team:    Samstag, 2.7.2011  Start: 08.00h – Ziel (ca.): 20.00h

                        Sonntag, 3.7.2011  Start: 06.00h – Ziel (ca.): 19.45h

Das heisst wenn alles nach Plan läuft werden beide Teams zur ungefähr gleichen Zeit am Sonntag im Ziel eintreffen – wäre natürlich super! An dieser Stelle recht herzlichen Dank unseren 4 Sponsoren (Kohler Elektro AG, Madiswil, Girsberger AG, Bützberg, Meyer Bau AG, Roggwil und Huber Service.net, Roggwil). Auch vielen Dank den anderen Sponsoren, welche uns im Tippspiel unterstützen.

 

Für Detaillierte Informationen haben wir auf der Homepage (tvroggwil.chtvroggwil.ch) eine Unterrubrik eingerichtet.

Stephan Huber

18 Jun
Bericht Wer: Wo:
1 Stephan Huber Weisshorn
     
 2  Stephan Huber
Bericht TV Total
 
     
 3  Sandra Trachsel  Niesen
     
 4  Stephan Huber
Bericht Roggwiler und
TV Total
 
     
     
06 Mai

Am Donnstig, 5. Mai ha i mi frei Tag „gnosse“ mit äm ne 1. Höhetraining.

Start in Wimmis, 626m.ü.M., bi ni losgloufe (auso gwanderet) richtig Niesen. Vom Bahnhof het me bis zum Ziel ufe gseh. Das isch jo wahnsinn, ha i dänkt!
ufe, ufe, ufe, ufe…………, übers vordere Ahorni (wunderschön), dürs hingere Ahorni und Hundsrügg, bi dene Passage hätt i am gschidschte Stigise söue mitnäh. Dört ha i scho d Stöck müesse zur Hand näh, zum s Glichgwicht besser zhaute. Hätt se nur bim abeloufe wöue bruche, um d Knöi ä bitz zschone.
Ab äm Stueffistei isch s no brutaler embrüf gange.
De doch no, nach 3h30min bi i uf äm Niesen2362 m.ü.M. acho! Die über 2000 verbruchte Kalorie ha i mit ärä Sterchig vom nem Cola u Aprikosechueche wohl grad wieder inegfrässe.

Mit nem Hyper (Hyperglykämie) bini ou scho wieder los-gstogglet richtig Wimmis zrügg.
Wo i unge bi acho, ha i fasch nid chönne gloube, söfu höch obe zgsi si…….

Höhendifferenz: 1733m

 

03 Mai

GIGATHLON 2011

Wenn wir die Bergbündte betrachten und mit der Gigathlon Strecke vergleichen, dann entspricht dies

– 1755x den Lindenrain hinauf rennen um die gesamte Distanz zu erreichen

– 337x den Lindenrain absolvieren um die gesamte Höhendifferenz zu bewältigen

Oder anders ausgedrückt: 351km & 11’111Hm.

 

Dies ist die Herausforderung, welche sich Dominique Kohler, Renate Seitzinger, Sandra Trachsel, Stefan Loosli, Stefan Kurt, Jürg Bachmann und Stephan Huber annehmen. Vom 1. – 3. Juli 2011 wird im Wallis (Grossraum Turtmann) ein Gigathlon Wochenende ausgetragen. Mit einem 5-er Team, sowie einem Couple (Sie & Er) starten wir zu diesem Abendteuer. Wie immer teilt sich der Gigathlon in die Disziplinen Rennvelo, Moutainbike, Schwimmen, Inlineskating und Laufen auf. Als absolute Leckerbissen und Knackpunkte, dürfen die beiden Laufstrecken gelten, welche einerseits von Crans-Montana auf den Plaine Morte und anderseits von Zermatt auf den Cornergrat hinauf führen. Und auch nicht zu verachten sind die Mountainbike Strecke über den Torent (Skigebiet Leukerbad) und die Rennvelostrecke auf die Mossalp (oberhalb Stalden) hinauf. Das Lager für das 5-er Team wird in Turtmann auf dem alten Flugplatz sein, das Couple darf sich in Leukerbad möglichst gut erholen. Am Sonntagabend wird die Zielankunft in Turtmann sein. Beide Teams haben einen „Schlachtplan“ ausgearbeitet, welcher die ungefähren Zeiten vorgibt. Das 5-er Team rechnet mit 25 Std. und 45 Min. Wettkampfzeit, das Couple mit 28 Std. und 45 Min. – dies sind nur Schätzungen und natürlich stark abhängig von Tagesform, Regeneration, Wetter und eventuellen Materialproblemen. Die Namen unser beiden Startformationen sind relativ einfach zu merken: „2 gegen 5 – TV Roggwil“ und „5 gegen 2“

Selbstverständlich suchen wir auch einige Sponsoren, welche uns helfen, dass doch sehr teure Startgeld zu amortisieren. Danke all denjenigen welche uns unterstützen.

Zum Schluss würden wir uns natürlich über viele Fans freuen. Das Wallis ist mit den neuen Neattunnel doch sehr viel näher gerutscht! Für Detaillierte Informationen haben wir auf der Homepage (tvroggwil.chtvroggwil.ch) eine Unterrubrik eingerichtet (Danke Sändle).

Eure Gigatleten

20 Mrz

Foto folgt!

Vorname/Name: Renate Seitzinger
Wohnort: Höhenweg 7, 4914 Roggwil
Beruf: Lehrerin an der Berufsfachschule Langenthal
Liebstes Essen: Desserts habe ich am liebsten
Liebstes Getränk: Weisswein und Rivella Blau
Meine Musik: je nach Stimmung ganz verschieden
Liebste Hobbies: Malen, Zeichnen und Skaten
mein Giga-Motto: Der Gigathlon gibt mir einen Ansporn zum Training
sonstiges über mich: Ich freue mich am Gigathlon dabei zu sein 🙂
http://www.tvroggwil.ch/wp-content/uploads/2011/01/weisshorn feb 11-768x500.jpg
19 Mrz

Trainingsbericht Stegu

 Es isch am 2. Februar 2011 um 10.05h gsi, woni z’Arosa mit 4 Schichte obe und 2 Schichte unge us dr Feriewohnig bi useträte. D’Pulsuhr het gli drufabe nümme piepset, wiu ig Betriebstemparatur erreicht ha (Zieu: zwüsche 120 und 155 Pulsschläg/Min.). Vom Obersee bini übere Eichhörnliwäg nach Maran und vo dört über d’Schiipischte is Prätschli. Zum Glück het’s am Morge früech nonid eso viu „Taufahrer“ gha. Mis Trainingsziu hüt: s’Wiishorn, 2’650 m.ü.M.

Vom Prätschli us uf knapp 2’000m isches de am Wanderwäg entlang zum rote Tritt (Föteli).

 

 

D’Sunne het wunderprächtig gschune und woni de ume Egge bi cho und uf Chur und s’Rhiitau gseh ha, het’s mi no grad dopplet gfröit: Es risiges Näbumeer!

Ig ha mi Louf fortgsetzt ir Richtig vor Sattuhütte u Wiishorn. Dr agnähmi Wanderwäg het sech gwächslet ine steile Bärgwäg. D’Spikes vom Ritschi (Schivürmietig, nid vo Plüsch…) heimer ghuufe, nid immer retour zrütsche. „Laufen Sie bis aufs Weisshorn?“ het mi sone Dütsche aquatscht – „sicher, wenn scho, denn scho“ hani entgägnet.

Mi Puls het inzwüsche s’Trainingsziu vürloh und isch konstant zwüsche 170 und 180 inne gsi, so steil isches worde. Nach 110 Minute hani de die ca. 15 km und die 900 Höhemeter hingermi brocht gha. Ufem Gipfu hie mini „Froue“ mit trochene Ersatzchleider gwartet. D’Röschti het mi Kaloriehushaut wieder id Woog brocht und aus Dessärt bini de am Nomittag no mit dr Lea go schiifahre – Gruess a Rügge!

 

Stegu

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